Auf schattigen Wegen zum Wenzelnberg

Beim Spazierengehen lassen sich schöne Ecken der Umgebung entdecken, etwa bei dieser Tour.

Langenfeld. Lust, etwas für die Fitness zu tun? Dann nichts wie raus in die heimischen Wälder, am besten mit Laufschuhen. Gemeinsam mit Carsten Lüdorf und Bastian Köchling vom städtischen Sportreferat stellen wir einige Rundkurse in loser Reihenfolge vor. Die zum Auftakt ausgewählte Strecke startet in der Nähe des auf Leichlinger Gebiet liegenden Naturfreundehauses. Sie führt auf meist schattigen Wegen um den Wenzelnberg — die mit 111 Metern höchste Erhebung im Langenfelder Stadtgebiet — und zurück.

Foto: Lüdorf

Vom Wanderparkplatz Bergische Landstraße aus laufen wir wenige Meter entlang der Fahrbahn, überqueren auf der Brücke die Autobahn 3 und halten uns links. Ab dem Naturfreundehaus wechselt der Bodenbelag. Wir joggen nicht mehr auf Asphalt, sondern auf einem breiten Schotterweg durch den Wald. Entweder jetzt oder auf dem Rückweg können wir die Tour durch eine Runde auf dem nach rechts abzweigenden Waldweg (Grafik: weiß gestrichelt und Weg „Zum Spürklenberg“) verlängern.

Der breite Schotterweg endet an der Zufahrtsstraße zur Kreisdeponie. Jenseits der Fahrbahn geht es auf einem Waldweg etwa 250 Meter lang aufwärts. Wir passieren am Waldrand eine Pferdekoppel und laufen nach rechts auf die Straße „Heiderhöfchen“ Richtung Waldfriedhof. Kurz vor der Kreuzung mit dem Kapeller Weg biegen wir links auf einen Waldweg ein, überqueren nach etwa 150 Metern die Fahrbahn des Kapeller Wegs und laufen wenige Meter weiter nach rechts in den Wald.

Die auf der Grafik rot eingezeichnete Rundstrecke führt um den Wenzelnberg herum. Wer etwas für seine Kondition tun möchte, kann am Mahnmal (mit Informationstafel) für die 71 kurz vor Kriegsende von den Nazis ermordeten Gefängnisinsassen vorbeilaufen und kurz dahinter einmal oder mehrmals den steilen Aufstieg zum Gipfelkreuz des Wenzelnbergs bewältigen.

Dort oben steht eine Ruhebank für eine kurze Rast oder Dehnübungen. Auf mehreren kleinen Waldwegen am Wenzelnberg und Spürklenberg (auf der Grafik weiß gestrichelt) geht es abseits unseres Rundkurses auf und ab, so dass sich ein Abstecher für all diejenigen lohnt, die auf ansteigenden Wegen ihre Kondition verbessern möchten.

Wer sich lieber an den auf unserer Grafik rot eingezeichneten, 1,6 Kilometer langen Rundkurs halten möchte, folgt kurz vor der Elberfelder Straße rechts dem Waldweg. Nach 200 Metern halten wir uns links und laufen dann direkt wieder rechts auf dem Weg oberhalb des Romantikhotels Gravenberg weiter. Hinter dem Parkplatz an der Sportanlage des GSV Langenfeld halten wir uns rechts, passieren den Waldkindergarten und halten uns rechts Richtung Waldfriedhof.

An der nächsten Kreuzung haben wir den Wenzelnberg einmal umrundet und befinden uns damit auf dem Rückweg. Wir joggen weiter geradeaus und biegen am Ende des Waldstücks nach links ab. Zunächst geht es leicht bergauf, danach abwärts.

Am Fahrbahnrand der Deponie-Zufahrtsstraße laufen wir ein kurzes Stück nach rechts, bis wir wieder auf der linken Seite der Fahrbahn den breiten Schotterweg in Richtung Naturfreundehaus (mit dem Rückweg über die Autobahnbrücke zum Wanderparkplatz Bergische Landstraße) erreichen.

In unserer Grafik haben wir mit einer 1,9 Kilometer langen Strecke (orangefarben) eine Zusatzschleife eingezeichnet, die entweder auf dem Hin- oder Rückweg die ansonsten 5,8 Kilometer lange (rote) Laufstrecke erweitert. Vom breiten Schotterweg aus zweigt ein Stück nördlich des Naturfreundehauses ein Weg ab, der auf eine Brücke über die Autobahn 3 führt. Dahinter macht der Weg an einem Feld entlang einen Linksbogen; es geht dabei leicht bergab.

Auf der rechten Seite tut sich eine Unterführung auf, durch die wir unter der Autobahn 542 hindurch geradeaus auf den Rudolf-Kronenberg-Weg gelangen. Wir folgen dieser von Einfamilienhäusern gesäumten, leicht ansteigenden Wohnstraße bis zu der nach rechts abbiegenden Straße „Heiderhöfchen“, die über die A 3 und an einer Pferdekoppel vorbei am Abzweig Richtung Waldfriedhof auf unsere Hauptstrecke führt.

Alternativ kann man aber auch von dieser orangefarbenen Zusatzschleife auch — statt durch die Unterführung zu laufen — den Weg weiter in Richtung Bergische Landstraße nehmen und dann im Wald nach links direkt zum Wanderparkplatz abbiegen.

Mehr von Westdeutsche Zeitung