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Langenfeld: Küche steht an Heiligabend in Flammen - Seniorin verletzt

Langenfeld : Küche steht an Heiligabend in Flammen - Seniorin verletzt

In Langenfeld bricht in einer Küche an Heiligabend ein Feuer aus. Die betagte Bewohnerin kann sich noch ins Treppenhaus retten, wird aber bei dem Brand verletzt.

Ein Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus sorgt an Heiligabend für einen Großeinsatz der Feuerwehr Langenfeld. Die betagte Bewohnerin wird verletzt und muss ins Krankenhaus.

Es ist gegen 22.45 Uhr als die Feuerwehr zu dem Mehrfamilienhaus auf der Bahnhofstraße in Langenfeld gerufen wird. Als die Einsatzkräfte eintreffen, steht bereits die Küche im ersten Obergeschoss des Hauses in Vollbrand, sagte der Sprecher der Feuerwehr, Egbert John, unserer Redaktion am Mittwoch. „Der Beton war bereits schon von der Decke abgeplatzt“, beschreibt der Sprecher die Situation, „Die Bewohnerin, eine ältere Dame, konnte sich selber retten, sie kam den Einsatzkräften im Treppenhaus entgegen und wurde dann sicher aus dem Haus hinausgeführt“.

Feuerwehr verschafft sich Zugang über Balkon

Während die Feuerwehr sich durch den Balkon auf der Rückseite des Hauses Zugang zu der Wohnung verschaffte und das Feuer bekämpfte, wurden die Bewohner der anderen drei Wohnung sicher durch das Treppenhaus ins Freie geführt.

Die Seniorin erlitt bei dem Brand vermutlich eine Rauchgasvergiftung und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die anderen Bewohner des Hauses blieben bei dem Brand unverletzt. Aufgrund der Rauchgase wurden diese durch den anwesenden Notarzt eingehend untersucht, dabei wurden keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen festgestellt, teilte der Sprecher mit.

„Bei einer starken Rauchentwickung versuchen wir, die Wohnungstür der Brandwohnung zuzulassen und möglichst einen anderen Zugang zu finden. Deshalb sind wir in diesem Fall mit Steckleitern über den Balkon in dei Wohnung und haben das Feuer bekämpft. Dadurch wurde das Treppenhaus als Fluchtweg vom Rauch weitesgehend frei gehalten“, erklärt John die Vorgehensweise der Einsatzkräfte.

Durch umfangreiche Lüftungsmaßnahmen wurde das Mehrfamilienhaus anschließend nach der Brandbekämpfung vom Rauch befreit, so dass die Bewohner zurück in ihre Wohnungen konnten. Die Wohnung der Dame ist durch das Feuer unbewohnbar geworden.

Die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden. Die genaue Ursache des Brandes muss von der Polizei ermittelt werden. Insgesamt waren 40 Mann im Einsatz und zehn Fahrzeuge vor Ort.

(dw)