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Wettbewerb: Sheltie-Rüde Monti ist „Germany’s First Dog“

Wettbewerb: Sheltie-Rüde Monti ist „Germany’s First Dog“

Hund gewinnt bundesweiten Wettbewerb gegen 850 Konkurrenten — und beschert dem Hildener Tierheim so ein Preisgeld.

Hilden. Herzlichen Glückwunsch an Monti aus Erkrath — und das Tierheim in Hilden. Bei der zweiten Austragung des bundesweiten Wettbewerbs „Germany’s First Dog“ ließ der Sheltie-Rüde der Konkurrenz keine Chance und sicherte sich den Siegerpokal.

Gleichzeitig bescherte „Monti“ dem Hildener Tierheim, für das er angetreten war, ein Preisgeld in Höhe von rund 400 Euro. Der Betrag resultierte aus der Zahl der Stimmen, die im Internet abgegeben und mit einer Spende verbunden waren. Diese Summe — insgesamt kamen mehr als 2500 Euro zusammen — wurde dann auf die elf teilnehmenden Tierheime umgelegt.

„Den Preis hat sich ,Monti’ redlich verdient“, sagt Nicole Herweg, die Organisatorin des Wettbewerbs in Anlehnung an Heidi Klums „Germany’s Next Topmodel“. „Und: Er hat mit großem Vorsprung gewonnen.“ Umso beachtlicher, wenn man bedenkt, dass mehr als 850 Hunde an den Start gegangen sind.

Der Sheltie stammt übrigens von den Shetland-Inseln im Nordosten Schottlands und ist laut „Wikipedia“ ein Kreuzungsprodukt aus Border-Collie und von Walfängern mitgebrachten Grönlandhunden, das man später durch Collies „verfeinerte“.

„Wir sind natürlich überglücklich“, sagt Sandra Kuschewski, die 2. Vorsitzende des Tierschutzvereins, der das Tierheim Im Hock betreibt. „Das Geld können wir gut gebrauchen.“ Als Beispiele nennt Sandra Kuschewski das Kastrieren von freilebenden Katzen oder den Einkauf von Tierfutter jeglicher Art. „Schließlich haben wir rund 80 Katzen, 35 Hunde und etwa 50 andere Kleintiere“, zählt die Tierschützerin auf. „Da können Sie sich vorstellen, dass wir über jede Spende glücklich sind. Die Einrichtung verschlingt einiges.“

Personell ist das Hildener Tierheim mit drei Vollzeitkräften, einem Auszubildenden, einer Teilzeitkraft, fünf Aushilfen und mehreren ehrenamtlichen Kräften besetzt.

Auf die Besitzer von „Monti“, die namentlich nicht genannt werden möchten, wartet ein Aufenthalt im Seehotel „Moldan“ in Postmünster, wo Hunde nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich erwünscht sind.