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Waldbad Hilden öffnet – das müssen Besucher jetzt wissen

Hilden : Waldbad öffnet – was Besucher wissen müssen

Die Stadtwerke lassen täglich höchstens 600 Besucher in zwei Blöcken zu jeweils 300 Menschen in das Freibad an der Elberfelder Straße. Tickets sind ausschließlich online erhältlich. Kein Frühschwimmen mehr möglich.

Das Waldbad öffnet unter strengen Hygienevorschriften. Das erklärte Stadtwerke-Sprecherin Sabine Müller am Donnerstag. Wenn die Türen am Montag, 8. Juni, zum ersten Mal für die Öffentlichkeit aufgeschlossen werden, müssen die Besucher aber mit einigen neuen Regeln leben. Dadurch wollen die Stadtwerke als Betreiber des Freibads die Einschränkungen möglichst gering halten. Das Frühschwimmen wird aber dennoch ersatzlos ausfallen. Und Tickets gibt es ausschließlich online zu kaufen. „Es wird eine völlig andere Saison geben, als wir sie bisher kennen“, erklärt Sabine Müller. Die Pläne dazu hat Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Ullrich Schneider am Mittwochabend im nicht-öffentlichen Teil der Ratssitzung der Politik vorgestellt.

300 Besucher dürfen sich in der Anfangsphase gleichzeitig im Freibad an der Elberfelder Straße zwischen Hilden und Haan aufhalten. Es gibt zwei Zeitblöcke: Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr und von 14 bis 19 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen von 9 bis 13.30 Uhr und von 14.30 bis 19 Uhr. „Die einstündige Pause nutzen die Mitarbeiter, um Reinigungs- und Hygienearbeiten durchzuführen“, erklärt Sabine Müller.

Die Tickets für die Zeitfenster können nur online gebucht werden. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. „Es ist uns klar, dass diese Regelung die Menschen trifft, die kein Internet haben“, sagt die Stadtwerke-Sprecherin. „Wir bitten um Nachsicht. Aber anders ist es nicht möglich.“ Wer keinen Internetzugang oder ein Smartphone hat, soll sich bitte an Verwandte oder Freunde wenden, die die Karten für sie buchen. „Wir beschleunigen dadurch die Abläufe vor Ort. Dort müssen wir jeden Gast namentlich erfassen und auch die Zeit aufschreiben, wann er kommt und wieder geht“, sagt Sabine Müller. Einen Großteil der Arbeit, beispielsweise die Angabe der persönlichen Daten, übernehmen die Gäste bereits online und bringen dann den Ausdruck oder das Smartphone mit, sodass das Ticket beim Eintritt und beim Verlassen nur noch ausgelesen werden muss. Das spare viel Zeit. Online-Buchungen sind erst drei Tage vorher möglich.

Der Tarif bleibe im Vergleich zum Vorjahr unangetastet. „Erwachsene zahlen 4,40 Euro, Kinder drei Euro. Die Geldwertkarte kann bei der Online-Buchung leider nicht genutzt werden, behält aber natürlich ihre Gültigkeit“, erklärt Sabine Müller. „Wer beide Zeitfenster bucht, muss auch zweimal Eintritt zahlen.“

Weiterhin gilt im gesamten Waldbad, auch im Wasser und auf den zunächst testweise geöffneten Rutschen, der Mindestabstand von 1,50 Meter. „Im Waldbad weisen Beschilderungen und das Waldbad-Personal auf die Einhaltung der Abstände und der zu beachtenden Regeln hin“, erklärt Sabine Müller. Um die Vorgaben einhalten zu können, sind die Stadtwerke auf die Kooperation der Besucher angewiesen. Sollten etwa Gäste die Abstandsregeln auf der Rutsche missachten, werde die Rutschen gesperrt.

www.waldbad.de