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Ute Eden nimmt Abschied vom Gebäudemanagement

Ute Eden nimmt Abschied vom Gebäudemanagement

Die 59-jährige Architektin hat gekündigt.

Haan. Sie hat in den knapp 16 Jahren in Diensten der Stadt Haan Millionensummen bewegt und das Stadtbild verändert. Ute Eden, Leiterin des Gebäudemanagements, verlässt die Stadtverwaltung. Zum 30. September hat sie gekündigt, bestätigte sie auf Anfrage. Was sie danach macht, steht noch nicht fest. Auf jeden Fall wird die 59-Jährige ab Herbst einen Gang zurückschalten. Bis dahin aber werde sie an den aktuellen Projekten arbeiten. An erster Stelle ist dies das Gymnasium.

Seit dem endgültigen Spruch der Vergabekammer war ihre Abteilung „sehr aktiv, damit dieses wichtige Vorhaben jetzt auch auf die Schienen kommt.“ In der Politik hat die Nachricht von der Kündigung für Bestürzung gesorgt. Meike Lukat (Wählergemeinschaft Lebenswertes Haan) bedankt sich in einer Mail an Ute Eden „für die unendlichen Stunden, Ihre hervorragende Arbeit, Ihre Kraft und auch das Herzblut, welches Sie in die Haaner Projekte einbrachten“.

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Wolfram Lohmar dankt und zollt „höchsten Respekt, wie sie ihre Aufgaben und Projekte stets angegangen ist. Dem Technischen Beigeordneten Engin Alparslan sagt Lohmar Unterstützung der CDU bei der Regelung ihrer Nachfolge zu. 2001 kam Ute Eden als Sachgebietsleiterin ins Hochbauamt der Stadt. Die Solingerin, die zuvor 20 Jahre in einem Architekturbüro gearbeitet hatte, bewertete als erstes den Rückstau in der Gebäudeunterhaltung. Recht bald galt es, Baupläne zu entwickeln: Für die neue Feuerwache und die Grundschule Mittelhaan. Für den neuen Betriebshof und den Anbau an der Grundschule Steinkulle.

Für die zweifache PCB-Sanierung der Grundschule Bollenberg, zuletzt dort für die Kita Zwergenland. Ob Asyl-Unterkünfte oder Räume für offene Ganztagsgruppen — immer war das Gebäudemanagement gefragt. Eden und ihre Kollegen arbeiteten selbst in beengten Verhältnissen an der Alleestraße. Während mit dem Neubau der Feuerwache ein Wunsch in Erfüllung ging, blieb ein zweiter Traum — ein neues Verwaltunggesbäude — unerfüllt. Aber den Beginn der Diskussion darüber wird sie im Sommer noch verfolgen.