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Tötungsdelikt an der Alleestraße in Haan: Verdächtiger in U-Haft

Bluttat in Haan : Mordverdächtiger in Untersuchungshaft

Nach der Tötung einer 64-Jährigen ist ihre schwer verletzte Mutter (84) außer Lebensgefahr. Die umfangreichen Ermittlungen der Polizei dauern an.

 (sad) Die 84-jährige Frau, die am Freitag in einer Wohnung an der Alleestraße in Haan schwer verletzt worden war, befindet sich außer Lebensgefahr. „Das freut uns natürlich sehr“, sagt Diane Dulischewski, Pressesprecherin der Polizei im Kreis Mettmann. Ein 45 Jahre alter Mann, den die Polizei noch am frühen Freitagabend in Hilden festnehmen konnte, steht unter dem dringenden Tatverdacht, seine ehemalige Lebensgefährtin (64) und deren Mutter (84) im Streit mit einem spitzen Gegenstand angegriffen zu haben. Die 64-jährige Frau kam dabei ums Leben, die 84-Jährige wurde per Rettungshubschrauber mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus
gebracht.

Das Tatmotiv steht noch
nicht fest, sagt die Polizei

Der Verdächtige befindet sich in Untersuchungshaft. Laut Polizeisprecherin Dulischewski laufen umfangreiche Ermittlungen. So vermute die Polizei einen persönlichen Hintergrund, zweifelsfrei geklärt sei das Motiv allerdings noch nicht. „Das befindet sich derzeit in Klärung“, sagt die Sprecherin. Es folgen intensive Zeugenbefragungen und die Sicherung der Spuren von der Tat am Freitag.

Der Tatverdächtige werde Dulischewski zufolge mindestens bis zum nächsten Haftprüfungstermin in Untersuchungshaft bleiben, eher länger, dies obliege jedoch der Entscheidung des Haftrichters, informiert sie. Weitere Auskünfte könne die Polizei derzeit noch nicht geben, da weitere Details der Tat Gegenstand der Ermittlungen seien. „Diese werden nach einem solchen Fall natürlich noch andauern“, sagt die Polizeisprecherin.Angehörige hatten die beiden Frauen am Freitag gegen 16.10 Uhr in der Wohnung in dem Mehrfamilienhaus gefunden und die Polizei sowie die Rettungskräfte gerufen.

Der dringend tatverdächtige Mann war gegen 18.40 Uhr am gleichen Abend von Rettungskräften der Feuerwehr hilflos und stark alkoholisiert in der Nähe des Hildener Rathauses aufgegriffen und zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht worden. Dort war dann die Polizei alarmiert worden, die den Mann festnahm.