Stadt reagiert auf Kritik an Spielplatz am Warrington-Platz in Hilden

Hilden : Warringtonplatz: Spielplatz ist kantenfrei

Die Metallkante auf dem Spielplatz am Warrington-Platz wurde entschärft.

. Mit einem runden Metallrohr haben Mitarbeiter einer Spezialfirma am Montag die Metallkante auf dem Spielplatz am Warrington-Platz abgedeckt. Sie haben das Rohr fest mit der Metalleinfassung des Beetes verschweißt, die Nähte sollen noch abgeschliffen werden, ebenso die dunklen Flecken, die durch das Schweißen entstanden sind. Damit reagiert die Stadt auf die Kritik vieler Hildener, die ein Sicherheitsrisiko in der Kante gesehen hatten.

Der Spielplatz am Warrington-Platz ist im Sommer komplett überarbeitet und zu Beginn der Herbstferien Mitte Oktober eröffnet worden. Mehr als 400 000 Euro hat die Stadt in den Umbau investiert. Im Vorfeld hatte die Stadt das Kinderparlament mit in die Planungen einbezogen und Bürgern sowie Politikern das Projekt mehrmals vor- und zur Diskussion gestellt. Eigentlich hätte der Spielplatz bereits Ende August fertig werden sollen, aber angesichts von sechs Gewerken verzögerte sich die Eröffnung. Der Spielplatz ist in drei Bereiche unterteilt: „Ruhezone“, „intensives Spiel“ und „reduziertes Spiel mit Ruhezonen an der Wasserfee“. Weitere Vorgabe der Kinder war, den Spielplatz barrierefrei zu gestalten. Der Fallschutz beispielsweise ist ein nachgebender Kunststoff, der auch mit Rollstühlen befahrbar ist. Bereits am Tag der feierlichen Einweihung regte sich Kritik an den Metallkanten, die ein Beet auf der Seite des Itter-Karrees einfassen. Vor allem in den Sozialen Medien meldeten sich Spielplatzbesucher und warnten davor, dass sich dort ein Kind schwer verletzten könnte, wenn es beim Spielen fällt.

„Die Edelstahl-Einfassungen der Beete wurden nach Vorgabe des Spielplatzprüfers vor Freigabe des Spielplatzes abgeschliffen“, erklärte Achim Hendrichs, Sachgebietsleiter Grünflächen/Forst Sie stellten keinen Mängel dar, trotzdem habe sich die Stadt dazu entschieden, das Rohr aufschweißen zu lassen.

„Aufgrund der von mehreren Spielplatznutzern geäußerten Sorge, die Einfassungen könnten eine potentielle Gefährdung darstellen.“ Die Arbeiten kosten etwa 3500 Euro. tobi

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