Sportlerehrung: Sportler lassen sich feiern

Sportlerehrung: Sportler lassen sich feiern

Bei der 36. Sportlerehrung kamen Hildens Athleten im Alten Helmholtz zusammen.

Hilden. Fetzige Musik erklang Freitagabend immer wieder aus dem Heinrich-Strangmeier-Saal im Alten Helmholtz. Prächtige Stimmung im proppenvollen Saal, als die 36. Sportlerehrung auf dem Programm stand und Bürgermeister Horst Thiele die Sportler und Gäste begrüßte.

Die Moderation hatte Susanne Wiesler vom WDR übernommen. Und sie verstand es durch ihre launigen Ansagen eine spritzige Veranstaltung zu präsentieren, die weit über eine bloße Auszeichnung der zu Ehrenden hinausging.

Alle Sportler hatten einen kurzen Film vorbereitet, der sie in ihrem Element zeigte. „Und so sieht das aus, wenn die Volleyballer trainieren“, kündigte die Moderatorin beispielsweise den kurzen Film an, der die Sportler zur Musik von „An Tagen wie diesen“ in Aktion zeigte. Anschließend holte sie die „großen Männer mit den langen Beinen“ auf die Bühne, sie wurden beglückwünscht und bekamen ihre Urkunde.

„Was man selbstbewusst kann, das kann man auch an seine Schüler rüberbringen“, davon zeigte sich ein sichtlich stolzer Sahin Ince überzeugt. Er trainiert die Karate-Truppe „Shotokan Karate Satori Hilden“ und machte deutlich, wie schwer Karate zu erlernen sei. „Wir trainieren vier Mal pro Woche. Und sind mit großer Sicherheit 2020 bei der Olympiade dabei“, erklärte er. Ince wurde selbst für seine besondere Leistung — er hatte die siebte Dan-Prüfung der „World Karate Association“ bestanden - ausgezeichnet.

Zwischen den Ehrungen „rockten“ Schülerinnen der dritten und vierten Klassen der Adolf-Reichwein-Schule den Saal und brachten mit ihren pinkfarbenen Shirts und neonfarbenen Tüchern Farbe in den Abend. „Sensationell“, lobte die Moderatorin und sah den Auftritt als Erfolg der städtischen Sportförderung. Geehrt wurden auch drei junge Hildener, die an der Luftballonaktion „Hildanuslauf“ im vergangenen Jahr teilgenommen hatten.

Auf die Frage der Moderatorin, was man denn machen müsse, damit ein Ballon wie der von Lucia 515 Kilometer bis nach Berlin fliegt, antwortete die junge Hildenerin ganz cool: „Warten“. Sie bekam, ebenso wie die auf Platz zwei und drei platzierten Lea und Jason von den Stadtwerken einen Gutschein für ein Sportgeschäft sowie ein Handtuch und eine Trinkflasche.

„Hat da jemand auf Schnelllauf gestellt“, fragte sich eine Zuschauerin, als sie den Film sah, in dem Moritz Dudda blitzschnell aus seinen Bechern Pyramiden aufstellt. Sport Stacking heißt diese neue Sportart. Auf seine Behauptung, die Spülmaschine könne er auch so schnell ausräumen, hörte man allerdings ein deutliches „gelogen“ aus dem Saal, in dem seine Mutter saß.

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