Angebliches Schutzgeld-Opfer bestreitet Erpressung „Da müssten die mich schon erschießen“

Haan · Im Prozess um Betrug mit Luxusautos gab es jetzt eine skurrile Zeugenaussage vor dem Wuppertaler Landgericht.

Auch ein Haaner wurde seinerzeit festgenommen unsd sitzt nun auf der Anklagebank.

Auch ein Haaner wurde seinerzeit festgenommen unsd sitzt nun auf der Anklagebank.

Foto: dpa/Monika Skolimowska

(magu) Seit Wochen sitzen sie am Wuppertaler Landgericht auf der Anklagebank: ein Haaner (39) und drei Mittäter (29,31,32) aus Solingen und Kassel. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern in unterschiedlicher Tatbeteiligung vor, geleaste Luxuskarossen verkauft und Fahrzeugpapiere gefälscht zu haben. Die Anklage listet zudem eine Schutzgelderpressung auf: Als sich der Betreiber eines Lokals in der Schlagbaumer Straße in Solingen geweigert habe, der Geldzahlung zuzustimmen, soll einer der Angeklagten mit der Hilfe weiterer, unbekannter Personen ein laufendes Glücksspiel unterbunden haben, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Wenige Tage später soll er die Einrichtung des Cafés zerstört haben. Danach soll der Cafébetreiber sich gezwungen gesehen haben, auf die Forderung einzugehen.