1. NRW
  2. Kreis Mettmann
  3. Haan und Hilden

Programme für Senioren: Die schönen Seiten fürs Alter

Programme für Senioren: Die schönen Seiten fürs Alter

Alle fünf Hildener Treffpunkte für Senioren bieten ein Programm zum Wohlfühlen an.

Hilden. Fast jeder zweite Hildener ist 50 Jahre oder älter — Tendenz steigend. Dieser Zielgruppe widmen sich in Hilden unter anderem fünf Nachbarschaftszentren, die täglich jeweils 50 bis 60 Besucher zählen.

Ihnen bieten die Einrichtungen in den kommenden Wochen ein Wohlfühl- und Vitalitätsprogramm zur Gesundheitsförderung. Dazu sind auch diejenigen der Generation 50 plus eingeladen, die die Einrichtungen bisher noch nicht besucht haben. „Gerade im Alter verlieren viele Menschen den Kontakt nach außen“, sagt Zdenka Brause, Leiterin des Nachbarschaftszentrums St. Marien.

Bis August bieten die einzelnen Einrichtungen verschiedene Angebote an, die einzeln oder im Paket besucht werden können. Um „Essen und Trinken im Alltag — Fingerfood und Cocktails“ geht es beispielsweise an zwei Tagen im Mai im Robert-Gies-Haus der Arbeiterwohlfahrt.

Der Jungbrunnen der Diakonie kümmert sich im Mai und Juni an drei Terminen ums „Gemeinsam Essen in einem schönen Ambiente“, und im Josef-Kremer-Haus stehen im August an vier Terminen unter dem Motto „Schön in jedem Alter“ Kosmetik und Frisuren im Mittelpunkt. Das Nachbarschaftszentrum St. Jacobus bietet im Juni eine Stil- und Farbberatung an, und im Nachbarschaftszentrum St. Marien heißt es im Juni und Juli „Basale Stimulation — Begegnung durch Berührung“.

„Wir wollen gemeinsam die Finger auf ein Thema legen, das für Senioren wichtig ist“, sagt Andrea Schober, Leiterin des Nachbarschaftszentrums St. Jacobus. Dies wurde in der Vergangenheit bereits regelmäßig gemacht.

Nachdem vor mehr als zehn Jahren ein Konzept entwickelt wurde, gibt es seit 2004 in regelmäßigen Abständen gemeinsame Projekte. Vor Jahren beispielsweise das Projekt „Fit im Straßenverkehr“ und jetzt eben das Wohlfühl- und Vitalitätsprogramm.

Mit diesen Angeboten wollen die Einrichtungen nach den Worten von Marie Luise Barkhoff, Leiterin des Josef-Kremer-Hauses, „das Alter aus einer anderen Sicht betrachten“. Es gehe nicht darum, die körperlichen und geistigen Defizite in den Mittelpunkt zu stellen, „sondern das, was noch geht“. Und das ist eine ganze Menge: „Es geht noch viel Alter — und jeder kann viel tun, damit es so bleibt oder noch besser wird“, sagt Andrea Schober.

Bei den verschiedenen Angeboten sind sechs bis zwölf Teilnehmer möglich. Die Teilnahmegebühr liegt zwischen vier und 16 Euro. Weitere Informationen zu allen Angeboten gibt es in allen Einrichtungen. Anmeldung im jeweiligen Zentrum.