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Neue Kulturbeauftragte: Haans Kultur muss sich nicht verstecken

NRW : Diana Klöckers-Wolf ist Haans neue Kulturbeauftragte

Diana Klöckers-Wolf (30) ist die neue Kulturbeauftragte der Gartenstadt Haan. Etablierte Veranstaltungen zu verbessern sowie neue kulturelle Angebote an außergewöhnlichen Orten zu entwickeln, ist ihr Auftrag in Jürgen Simons Stabsstelle für Wirtschaftsförderung, Tourismus, Stadtmarketing und Kultur.

. Mit ihrem selbstbewussten und sympathischen Auftreten und nicht zuletzt durch ihre vorweisbare Kompetenz hat sich Diana Klöckers-Wolf im Auswahlverfahren von 50 Bewerbern abgesetzt und hat nun seit dem 1. Juli die Stelle der Kulturbeauftragten der Stadt inne. Stabsstellenleiter Jürgen Simon hat keinen Zweifel daran, dass er mit der Anstellung der 30-jährigen Monheimerin die beste Wahl für sein Team getroffen hat. „Frau Klöckers-Wolf hat sich recht deutlich für die Stelle qualifiziert. Sie bringt Vorkenntnisse mit, hat Verwaltungserfahrung und kennt sich in der Veranstaltungsorganisation aus. Und mit ihrem sympathischen Auftreten“, sagt Simon, „passt sie einfach sehr gut ins Team.“ Im ersten Monat habe sie bereits bewiesen, dass sie nicht nur auf dem Papier viel kann.

Aufgewachsen in Monheim und Leverkusen-Hitdorf, studierte Klöckers-Wolf zunächst Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Ihren Masterabschluss absolvierte sie in Düsseldorf. Danach folgten ihre ersten beruflichen Erfahrungen in der Kulturvermittlung der Stiftung Schloss und Park Benrath, als Koordinatorin des Internationalen Opern-Gesangswettbewerbs „Die Meistersinger von Nürnberg“ und zuletzt bei der Künstlerförderung im Kulturamt Düsseldorf. Klöckers-Wolf selbst sagt, dass sie sich ganz gezielt auf die Stelle in Haan beworben habe, „weil es eine umfassende Kulturstelle ist, wo viele Sachen und Prozesse zusammenkommen, ein wenig Verwaltung, aber ganz viel Projektmanagement gefordert wird.“ Die 30-Jährige, die aktuell in Düsseldorf wohnt, wollte gerne in der Region verankert bleiben, wo sie unter anderem auch ihrem Hobby, dem Theaterspiel, als Mitglied der Theatergruppe „Die Chemiker“ an der Heinrich-Heine-Universität nachkommt.

Im regionalen Vergleich sieht Klöckers-Wolf die Gartenstadt als hochwertiges kulturelles Pflaster, das sich nicht hinter den Nachbarstädten zu verstecken braucht. „Hier werden bereits viele verschiedene kleinere Sachen angeboten, die gut angenommen werden, wie etwa die Open-Air-Konzerte auf dem Karl-August-Jung-Platz.“ Diese, betont auch Jürgen Simon, seien ein besonderes Haaner Alleinstellungsmerkmal im Kreis.

Pandemiebedingt musste das geplante Konzert mit den Bergischen Symphonikern im vergangenen Jahr ausfallen. „Dieses Jahr hoffen wir aber, dass es stattfinden kann“, sagt Klöckers-Wolf zuversichtlich. „Wir arbeiten jedenfalls daran.“ Am 12. September soll die Neue Philharmonie Westfalen aus Recklinghausen das Haaner Publikum unter freiem Himmel musikalisch verwöhnen. „Was derzeit viel Zeit meiner Arbeit bindet, ist das Schreiben von Hygiene-Konzepten“, sagt sie.