Lebensmittelpunkt des Viertels

Die Kita Hasenhaus ist gestern offiziell eröffnet worden. Der Betrieb läuft jedoch schon seit Anfang des Jahres.

Haan. Große und kleine Haaner — alle waren sie zum Dinkelweg gekommen, um gemeinsam die Einweihung der Kindertagesstätte zu feiern. Leiterin Barbara Müller und ihr Team hatten mit den Kindern extra ein Begrüßungslied einstudiert. Das „Herzlich willkommen“ Der Kinder klingt noch etwas zaghaft angesichts der großen Gästeschar.

Doch spätestens als Pfarrer Reiner Nieswand die Gitarre auspackte und mit den Kindern und ihren Eltern ein Lied anstimmte, war alle Nervosität vergessen. „Dieses Haus soll Lebensmittelpunkt des Viertels werden“, hofft Nieswand. „Hier sollen die Kinder ihre Fähigkeiten entdecken und Freude am Leben haben.“

Er segnet die Kreuze, die jede Gruppe in Eigenarbeit angefertigt hat. Für die Besucher hat er noch einen Tipp parat: „Das Logo der Kita ist an das Hasenfenster im Paderborner Dom angelehnt.“ Der Hase findet sich überall im Kindergarten als Symbol oder als Kuscheltier wieder.

Auch Bürgermeisterin Dr. Bettina Warnecke hatte zur Einweihung ein Lied mitgebracht. Das kam bei den Kindern so gut an, dass sich der Hof der Kita in Windeseile in eine Tanzfläche verwandelte. „Ich habe den Bau in unmittelbarer Nachbarschaft mitverfolgt. Ihr sollt in diesem Haus viel lernen, viel erleben, vielleicht auch mal weinen aber vor allem viel Spaß haben“, wünschte die Bürgermeisterin.

Klaus Faulhaber-Birghan, Caritas-Bereichsleiter

Caritas-Bereichsleiter Klaus Faulhaber-Birghan: „Für uns war der Bau eine echte Herausforderung. Wir haben inzwischen sieben Kitas in der Trägerschaft, drei davon neu gebaut. Wir haben die Errichtung dieser Kindertagesstätte als Gestaltungschance aufgefasst. Wir wollten Lebensräume schaffen, Orte der Geborgenheit und der Entwicklung. Unsere Vision war: ein Kindergarten als Oase für Kinder und Familien.“

Seit dem 1. Januar ist die Kita in Betrieb. Sie bietet Platz für insgesamt 55 Jungen und Mädchen. Gemeinsam pflanzen die Gäste gleich mehrere Bäume auf dem Außengelände, die ab sofort gemeinsam mit den Kindern wachsen können und noch in vielen Jahren an die Einweihung der Kita erinnern.

Der dreijährige Jake jedenfalls ist begeistert: „Ich mag meine neue Gruppe. Die anderen Kinder sind nett und ich finde den Spielplatz und den Bewegungsraum ganz toll.“ Das sieht auch Lasse (4). „Man kann überall super spielen — drinnen und draußen. Wir haben ganz viel Platz und eine eigene Turnhalle.“

Alice (3) tobt zwar auch gerne draußen, ihr Favorit befindet sich aber im Haus: „Am liebsten spiele ich mit der Küche“, sagt sie. Da sind auch immer Spielkameraden dabei. Da macht das Spielen gleich noch viel mehr Spaß.