Bauarbeiten in Haan Straßenmarkierungen – was fertig ist und was noch kommt

Haan · An verschiedenen Stellen in der Stadt sind vor kurzem Markierungsarbeiten abgeschlossen worden. Einige weitere stehen demnächst an.

Neue Markierungen sollen die Sicherheit der Fahrradfahrer in der Stadt Haan verbessern.

Neue Markierungen sollen die Sicherheit der Fahrradfahrer in der Stadt Haan verbessern.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

(tg) Aktuell werden im Haaner Stadtgebiet wieder Fahrbahnmarkierungen vorgenommen. Wie die Stadt mitteilt, handelt es sich dabei um Auffrischungen bereits bestehender Markierungen sowie um Neuerungen, die sich aus dem Verkehrsentwicklungsplan ergeben.

An diesen Stellen wurden die Arbeiten vor Kurzem fertiggestellt:

Fahrradstraße Diekermühlenstraße

Markierung Radschutzstreifen: Düsseldorfer Straße, Rudolf-Harbig-Weg

Straßenmarkierungen: Finkenweg, Fröbelweg, Hochstraße, Kaiserbusch und Zwengenberger Straße

Folgende Markierungsarbeiten sind geplant (konkrete Termine stehen nicht fest):

Fahrradstraßen: Am Ideck, Buschhöfen, Dieker Straße und Tückmantel

Markierung Aufmerksamkeitsstreifen: Kreuzungsbereich Bollenheide/Panoramaradweg

Straßenmarkierungen: Am Hühnerbach, Am Langenkamp, Dieker Straße, Drosselweg, Wiesenstraße und Kurve Düsselberger Straße/Sinterstraße

Änderung und Ergänzung der Markierung Wibbelrather Weg

Wie die Stadt in Erinnerung ruft, beruhe die Einrichtung von Radschutzstreifen und Fahrradstraßen in erster Linie auf dem Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz (FaNaG). Dieses Gesetz sehe eine stärkere Gleichberechtigung der schwächeren Verkehrsteilnehmer zum motorisierten Verkehr vor, hieß es. Die Stärkung des Rad- und Fußverkehrs sei auch in dem 2018 beschlossenen Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Haan berücksichtigt worden.

Die Straßenmarkierungsarbeiten werden an spezialisierte externe Unternehmen vergeben, die die Arbeiten im Rahmen ihrer Einsatzplanung zeitlich unabhängig planen und durchführen, erklärte Stadtsprecherin Sonja Kunders: „Dabei entscheiden sie oft sehr kurzfristig, wo ihre Straßenkolonnen eingesetzt werden, da verschiedene Faktoren berücksichtigt werden müssen.“ Ein wesentlicher Aspekt sei die Witterungsabhängigkeit der Straßenmarkierungsarbeiten. Markierungen könnten nur bei trockener Witterung aufgetragen werden, um eine optimale Haftung und Langlebigkeit der Farben zu gewährleisten. „Da kurzfristige Änderungen im Zeitplan oft notwendig sind, um auf günstige Wetterbedingungen reagieren zu können, ist eine vorherige Information von Anwohnern oft nur in Ausnahmefällen möglich“, so Kunders weiter. Die Aufstellung von Haltverbotsschildern durch die Unternehmen sei daher im Regelfall die einzig mögliche Vorabinformation.

Wo die Straßenbreite nicht ausreicht, um den Verkehr an den Baustellen vorbeizuleiten, müsse für die Dauer der Markierungsarbeiten eine Vollsperrung eingerichtet werden. Kunders: „Die einzelnen Markierungsarbeiten werden möglichst innerhalb kurzer Zeit fertiggestellt, sodass der Verkehr schnell wieder normal fließen kann.“

Beispiel Diekermühlen Straße: Hier wurden am 13. Mai innerhalb eines Tages die Fahrradstraßenmarkierungen aufgetragen. In den sozialen Medien äußerten Bürger ebenso Lob für die zügige Durchführung der Arbeiten wie die Hoffnung, dass die Maßnahme Autofahrer in diesem Bereich künftig von zu schnellem Fahren abhalten wird.

(tg)