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Im Gewerbepark Süd gibt’s schnelles Internet

Im Gewerbepark Süd gibt’s schnelles Internet

Der kommunale Versorger hat rund 370 Kunden gewonnen.

Hilden. Zwei Bauteams sind mit Fräsen dabei, im Gewerbegebiet West (Bereich Hülsen) Gehwege zu öffnen und Leerrohre zu verlegen. Die hauchdünne Glasfaser wird später „eingeblasen“. Ein Jahr wird es dauern, bis das gesamte Gewerbegebiet West an das neue Glasfasernetz der Stadtwerke angeschlossen ist, schätzt Pressesprecherin Sabine Müller. Fast 600 Unternehmen und 1300 Privathaushalte können — wenn sie es denn wollen — einen superschnellen Zugang zur weltweiten Datenautobahn bekommen.

Die ultraschnelle Lichtwellenleiter-Technik via Glasfaserkabel ermöglicht Bandbreiten von bis zu 1000 Mbit/ Sekunde. Internet, Telefon und Fernsehen: Mit Glasfaser geht alles gleichzeitig. „Stabile Bandbreiten und auch noch superschnell“, betont Stadtwerke-Chef Hans-Ullrich Schreiber: „Da kommt kein Kupferkabel hinterher. Der Kunde muss seine Glasfaser mit niemandem teilen, die Leistung ist garantiert. Das ist der größte Vorteil der Lichtwellenleitertechnologie“, sagt er.

Sobald die jeweilige Straße ausgebaut wird, haben Anwohner und Gewerbetreibende noch Gelegenheit, günstiger auf den Zug aufzuspringen. „Sie sparen immerhin gut 50 Prozent im Vergleich zu später, wenn der Hausanschluss extra nachgeholt werden muss“, sagt Sabine Müller. Demnächst werden die Bautrupps in der Düsseldorfer - und der Dieselstraße zu sehen sein. Der Gewerbepark Süd ist bereits an das Breitbandnetz angeschlossen worden. „Nach unseren Informationen ist das der erste Gewerbepark in Hilden, der vollflächig Glasfaseranschlüsse für Mieter bieten kann“, sagt Schneider. Dort haben die Stadtwerke 17 Kunden gewonnen: „Wir können in allen Hallen und Büroeinheiten hildenMedia Glasfaseranschlüsse zur Verfügung stellen.“ Auch in den angrenzenden Straßen (Seidenweberstraße) wird Glasfaser verlegt. Die Hausanschlüsse kommen später. Für das Gewerbegebiet Nord (Giesenheide) und Mitte (Bereich Walder Straße, Elberfelder Straße und Ostring) hat die Vermarktung begonnen. „Für beide Gebiete liegen hildenMedia Verträge vor“, erläutert Sabine Müller: „Aktuell stimmen wir den Bauzeitenplan ab.“ Auch im Gewerbegebiet Ost (rund um die Max-Volmer-Straße und Qiagen) können Interessierte bereits schnelles Internet beantragen.

Auf der Webseite haben die Stadtwerke für alle Gebiete interaktive Karten hinterlegt. Jeder Interessent kann online sehen, ob „seine“ Straße mit dabei ist. Auch die Nachbarstädte treiben den Glasfaser-Ausbau voran. Monheim will schon Ende des Jahres fertig.