Vorstand zahlt mehr Geld Tierpfleger verzweifelt gesucht: Mehr Geld soll einen Anreiz schaffen

Hilden · Das Tierheim Hilden sucht dringend neue Mitarbeiter. Drei Stellen sind aktuell vakant. Um bestehende Pfleger zu halten und neue zu werben, hat sich der Vorstand des Tier- und Naturschutzvereins zu einem wichtigen Schritt entschlossen.

 Günter Dehnert ist Vorsitzender des Tier- und Naturschutzvereins Hilden, der das Tierheim Hilden betreibt, das für Hilden, Erkrath, Mettmann, Langenfeld und Monheim zuständig ist.

Günter Dehnert ist Vorsitzender des Tier- und Naturschutzvereins Hilden, der das Tierheim Hilden betreibt, das für Hilden, Erkrath, Mettmann, Langenfeld und Monheim zuständig ist.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Die Lage im Tierheim Hilden ist angespannt. Nicht nur dass sich die Einrichtung seit Wochen mit einem kaum enden wollenden Zustrom an Tieren und gestiegenen Kosten beschäftigen muss, hinzu kommt ein akuter Mangel an Personal. „Wir suchen dringend Tierpfleger, die uns unterstützen. Aktuell fehlen drei Kräfte, doch bei einem Mindestlohn von zwölf Euro pro Stunde weichen die Leute häufig in andere Sparten aus, die mehr zahlen“, berichtet Günter Dehnert, Vorsitzender des Tier- und Naturschutzvereins Hilden, der das Tierheim im Hock betreibt. Das Tierheim Hilden übernimmt seit vielen Jahren die Unterbringung von Fund- und Verwahrtieren aus den Städten Hilden, Monheim, Langenfeld, Erkrath und Mettmann. Zwischen den Städten und dem Tierheim bestehen Verträge mit unterschiedlichen Förderhöhen. Stufenweise haben die Städte die Unterstützung für das Tierheim von 60 Cent pro Bürger im Jahr 2019 auf jetzt 75 Cent angehoben. Bis 2028 sollte dieser Betrag jährlich um zwei Prozent angehoben werden. Doch das reicht angesichts der deutlich gestiegenen Kosten nicht.