Neues Angebot in Hilden Frauenkino mit Expertin und Sushi

Hilden · Mit dem internationalen Frauenkino starten Hilden und Haan eine neue Veranstaltung.

Zum Schluss tauschen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei landestypischen Speisen aus.

Zum Schluss tauschen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei landestypischen Speisen aus.

Foto: dpa-tmn/KMG

(tobi) Für Filmbegeisterte und Kulturinteressierte aus Haan und Hilden gibt es ein neues Angebot: das Internationale Frauenkino. Gemeinsam mit der Caritas im Kreis Mettmann und „Demokratie leben“ zeigen die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Haan und Hilden außergewöhnliche Filme in Originalsprache, um die Vielfalt des Kinos und kulturelle Begegnungen zu feiern. Die erste Samstags-Matinee findet am 1. Juni um 11 Uhr statt, erklärt Hildens Stadtsprecherin Henrike Ludes-Loer.

Gezeigt werde das bewegende Drama „Unsere kleine Schwester“ des Regisseurs Hirokazu Kore-Eda. Die Geschichte von vier Schwestern im heutigen Japan berühre mit einer Mischung aus Zärtlichkeit und Tiefe: „Die drei Schwestern Sachi, Yoshino und Chika lernen auf der Beerdigung ihres Vaters ihre jüngere Halbschwester Suzu kennen. Angesichts gemeinsamer Verluste und einer ungewissen Zukunft bieten die Schwestern Suzu an, zu ihnen zu ziehen. Was folgt, ist eine berührende Geschichte, die das Leben und die Bindungen zwischen Frauen zelebriert“, erklärt Henrike Ludes-Loer.

Das Programm umfasse nicht nur die Filmvorführung, sondern auch eine Einführung in das japanische Kino durch die promovierte Filmwissenschaftlerin Andrea Grunert. „Nach der Vorführung lädt das Restaurant ,Kyoto sushi and more‘ zu einem gemeinsamen Imbiss ein, wo die Gäste die Möglichkeit haben, ihre Eindrücke zu teilen und den Nachmittag in geselliger Runde ausklingen zu lassen“, berichtet die Stadtsprecherin weiter.

„Unser Wunsch ist es, dass bei der Samstags-Matinee ganz verschiedene Menschen zusammenkommen: Filmfans ebenso wie Personen, die neugierig auf verschiedene Kulturen sind, die Japanisch sprechen oder lernen“, erklärt Kirsten Max, eine der Organisatorinnen und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hilden. „Wenn wir besondere Anlässe für Begegnung schaffen, können dort Verbundenheit und Verständnis wachsen.“

Nicole Krengel, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Haan und ebenfalls Organisatorin, erklärt: „Die Originalsprachen ermöglicht es den Zuschauer*innen, tiefer in die kulturelle Atmosphäre des Films einzutauchen. Das Anschauen einer Originalversion ist oft ein bereicherndes und intensives Filmerlebnis!“

Tickets für die Matinee inklusive Einführung, Film und Imbiss sind zum Preis von
15 Euro erhältlich. „Da die Plätze begrenzt sind, wird eine frühzeitige Reservierung empfohlen. Buchungen können unter www.hilden.de/internationalesfrauenkino vorgenommen werden“, erklärt Stadtsprecherin Henrike Ludes-Loer.

Das Programm im Detail: 11 Uhr – Einführung in das japanische Kino durch Filmwissenschaftlerin Andrea Grunert sowie Begrüßung durch die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Haan und Hilden. 11.30 bis 13.30 Uhr – Filmvorführung „Unsere kleine Schwester“. 14 bis 16 Uhr – gemeinsamer Imbiss im Restaurant „Kyoto sushi and more“, Fritz-Gressard-Platz 2. Kosten: 15 Euro. Anmeldung: www.hilden.de/internationalesfrauenkino.

(tobi)
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