Ausflugsziele in Hilden und Haan Von Kirmes bis Museum – das bieten Hilden und Haan

Haan/Hilden · Die Natur am Elbsee (Foto), die historische Hildener Altstadt, Gruiten Dorf und die Grube 7 – der Kreis bewirbt die Ausflugsmöglichkeiten und Veranstaltungen in unserer Region im Internet unter www.neanderland.de.

 Elbsee aus der Vogelperspektive

Elbsee aus der Vogelperspektive

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

(edmo/tobi) Ob die Altstadt, die Natur rund um Menzel- und Elbsee, Gruiten Dorf oder die größte Kirmes im Bergischen Land – der Kreis Mettmann wirbt für Ausflugsorte und Veranstaltungen in Hilden und Haan. Und zwar unter dem Label Neanderland. Der Name Neanderland steht für Tourismus und Kultur des Kreises Mettmann. Im Rahmen eines Förderprojekts vereinten sich 2014 die zehn Kreisstädte mit dem Ziel, eine Region für Naturliebhaber, Kulturinteressierte, Erholungssuchende und Aktive jeden Alters zu bieten.

Auf der frisch überarbeiteten Internetseite
www.neanderland.de erscheint das Motto „Erholen und Erleben zwischen Rhein und den Hügeln des Bergischen Landes“. Interessierte können auf der Startseite zwischen Naturfotos drei Kacheln mit den Hauptthemen Wandern, Radfahren oder Familie auswählen. Im Hauptmenü finden sich unter dem Reiter „Zehn Städte – eine Region“ zehn Kacheln. Dahinter verbergen sich die Kreisstädte und ihre Profile. Darunter: Hilden und Haan. „Jede Stadt hat ihre unverwechselbare Charakteristik sowie ihre individuellen Stärken, Destinationen und Angebote“, heißt es dazu.

Hilden und Haan punkten mit viel Grün und historischen Bauten. Zur einer Entdeckungstour laden beispielsweise der Menzelsee sowie der Elbsee an der Stadtgrenze zwischen Hilden und Düsseldorf ein. Dort sind über 70 verschiedene Wasservogelarten zu Hause. Und auch wenn beide Seen offiziell zu Düsseldorf gezählt werden, nutzen viele Hildener und Haaner die Erholungsmöglichkeiten direkt am Westring. In Haan bietet sich die Grube 7, ein ehemaliger Steinbruch, für Vogelsichtungen an. Darüber hinaus informieren Infotafeln am Wegesrand über die Besonderheiten des Naturschutzgebiets.

Durch Gruiten können
sich Gäste führen lassen

Das historische Dorf Gruiten ist dazu fußläufig. Dort lassen sich viele denkmalgeschützte Fachwerkhäuser bestaunen. Wer an einer Führung des Bürger- und Verkehrsverein Gruiten teilnimmt, kann mehr über die Geschichte der traditionellen Bauwerke erfahren. Und auch die kleine, aber feine Hildener Altstadt kann sich sehen lassen.

Historische Fakten aus dem Bereich der Medizin zeigt das Hildener Wilhelm-Fabry-Museum. Es widmet sich mit dem Leben und Wirken des 1560 geborenen Hildeners. Fabry gilt als Begründer der modernen Chirurgie. In der Dauerausstellung ermöglichen seine Bücher und seine Operationsinstrumente einen Einblick in seine medizinische Arbeit. Neben den Fortschritten in der Medizin wird im Museum auch die Arbeit zu Zeiten der Industrialisierung präsentiert. In der Dampfkornbranntwein-Brennerei wird heute noch eine Dampfmaschine von 1887 für Anschauungszwecke elektrisch betrieben, um die industrielle Herstellung von Alkohol zu veranschaulichen. Darüber hinaus zeigen die wechselnden Ausstellungen verschiedene Kunstwerke oder beleuchten andere Aspekte der Wissenschaftsgeschichte. 

Noch weiter in der Vergangenheit liegt der Bau der Reformationskirche im Jahr 1225. Das Gotteshaus in der Hildener Innenstadt ist im spätromanischen Stil gestaltet. Sie gehört zu den meist-fotografierten Gebäuden in Hilden. Die katholische St.-Jacobus-Kirche am anderen Ende der Mittelstraße entstand in ihrer heutigen Form zwischen 1872 und 1882. 

Die katholische Sankt Chrysanthus und Daria Kirche in Haan wurde 1955 erbaut und ist somit das modernste katholische Gotteshaus in der Region Hilden Haan.

Wer hingegen die körperliche Herausforderung sucht, der könnte an der Bergstation in Hilden fündig werden. Mit einer Kletterfläche von 3450 Quadratmetern ist die In- und Outdooranlage für Anfänger und Profis geeignet.

In den Sommermonaten besuchen viele Menschen aus der Region das schönste Freibad der Region, das Waldbad an der Elberfelder Straße in Hilden. Vom Stadtwald umgeben gibt es neben dem 50 Meter langen Schwimmerbecken und dem Nichtschwimmerbecken mehrere Rutschen, Sprungbretter und eine 1500 Quadratmeter große Liege- und Spielwiese.

Auch an Veranstaltungen haben Haan und Hilden viel zu bieten. Seit 1996 finden die Hildener Jazztage jedes Jahr statt. In dieser Zeit lockten über 2500 Künstler aus mehr als 20 Ländern zu verschiedenen Locations in Hilden. Ebenfalls von großer Beliebtheit ist die im gesamten Kreis Mettmann und weit darüber hinaus bekannte Haaner Kirmes. Jedes Jahr Ende September zieht es rund 400 000 Besucher in die Haaner Innenstadt. Zum Abschluss am Kirmesdienstag gibt es traditionell ein großes Feuerwerk. Ein weiteres Highlight ist auch der Hildener Weihnachtsmarkt, der traditionell am ersten Advent in der Innenstadt stattfindet. Diesen Termin nutzen vor allem Vereine, um sich zu präsentieren und ihre Kasse für Veranstaltungen aufzubessern.

Auf der Seite www.neanderland.de finden sich aber nicht nur Ausflugstipps für Hilden und Haan, sondern reiseziele für den kompletten Kreis Mettmann.

(edmo/tobi)
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