Flüchtlinge in Hilden Stadt favorisiert Unterkunft an Düsseldorfer Straße

Hilden · Nicht zuletzt aufgrund des Terroranschlages am 7. Oktober auf Israel hat sich die geopolitische Lage weiter verschärft. Konflikte wie der im Gazastreifen könnten weitere Fluchtbewegungen in Richtung Europa auslösen, und damit steht auch Hilden vor der Aufgabe, diesen und Menschen aus anderen Regionen der Welt im Kriegszustand eine Unterkunft zu bieten.

 Die Wiederhold-Villa stand einst an der Düsseldorfer Straße 101. Ist das der Standort für eine neue Flüchtlingsunterkunft?

Die Wiederhold-Villa stand einst an der Düsseldorfer Straße 101. Ist das der Standort für eine neue Flüchtlingsunterkunft?

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Im Oktober wurde bekannt, dass die Sporthalle am Weidenweg genutzt werden soll, um bis zu 100 Personen unterzubringen, jedoch nur provisorisch. In Hilden muss also mangels Alternativen gebaut werden. Der Bedarf sei unstrittig, betonte Peter Palitza, Leiter des Amtes für Gebäudemanagement der Stadt Hilden, in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt- und Klimaschutz am 9. November. Er betonte: „Die Sporthalle ist keine Dauerlösung.“ Die Verwaltung favorisiert einen Neubau an der Düsseldorfer Straße mit einer Kapazität für mindestens 200 Menschen. Den Neubau auf den Weg zu bringen, das sei quasi die Quadratur des Kreises, so Palitza, der die wesentlichen Anforderungen nannte: Man müsse für eine Unterbringung in nachhaltiger Qualität sorgen, mit Photovoltaik auf dem Dach und Wärmepumpe. Und weil die Zeit drängt, müsse es sich um ein Gebäude in Modulbauweise handeln, so seine Einschätzung.