Arbeiten könnten im Sommer starten Baukosten für Außengelände steigen um fast 50 Prozent

Hilden · Rund ums Oberstufenzentrum des Helmholtz-Gymnasiums liegt das Gelände brach. Das soll sich ändern.

 Das Außengelände des neuen Oberstufenzentrums des Helmholtz-Gymnasiums liegt regelrecht brach.

Das Außengelände des neuen Oberstufenzentrums des Helmholtz-Gymnasiums liegt regelrecht brach.

Foto: Tobias Dupke

(tobi) Seit 2021 schon lernen die Schülerinnen und Schüler des Helmholtz-Gymnasiums im neu gebauten Oberstufenzentrum, auch die Marie-Colinet-Sekundarschule nutzt dort einen Raum. Das Gebäude ist hochmodern, die Einrichtung auf dem neuesten Stand. Das Außengelände dagegen liegt regelrecht brach. Dort tut sich nicht viel. Doch das soll sich bald ändern.

Aber von vorne. „Die ursprünglichen Pläne zur Sanierung der Schulhöfe der Sekundarschule mussten aufgrund der Planung und des Neubaus des neuen Oberstufenzentrums angepasst werden. Dementsprechend wäre der Bau der Außenanlagen im besten Fall 2021 gestartet“, erklärt Tiefbauamtsleiter Udo Schielke. Die Planungen fürs Außengelände führen aber noch weiter zurück, die erste Kostenberechnung fand bereits 2018 statt. „Jedoch musste auch das alte ,Kocks-Gebäude’ abgerissen sein, bevor die Außenanlagen gemäß geänderter Planung erstellt werden konnten“, erklärt Udo Schielke weiter. Durch „erhebliche Preissteigerungen bedingt unter anderem durch die Inflation und Lieferengpässe“ hätten die damals geplanten Mittel nicht mehr ausgereicht. „Deshalb wurde die Ausführung in zwei Bauabschnitte unterteilt und die Planung entsprechend angepasst.“ Die Ausschreibung für den ersten Bauabschnitt sei im Frühjahr 2023 erfolgt. „Allerdings gingen keine Angebote ein. Da es damit nicht mehr möglich war, die zur Verfügung gestellten Mittel im Haushaltsjahr 2023 zu verausgaben und zusätzlich weitere Mittel für den zweiten Bauabschnitt fehlten, wurden neue Mittel für das Jahr 2024 beantragt.“ Die Freigabe ist inzwischen erfolgt. Konkret bedeutet das: „Für das Jahr 2021 wurden 540 000 Euro im Haushalt eingestellt. Durch seitdem stark gestiegene Baupreise wurde das Budget auf 780 000 Euro für das Jahr 2024 angehoben.“ Das neue Außengelände werde vergleichbar mit den beiden Schulhöfen am Holterhöfchen sein. Die Stadt werde neue Sitzmöglichkeiten schaffen, um die Aufenthaltsqualität auf dem Gelände für die Schülerinnen und Schüler zu steigern. „Außerdem sind zusätzliche Fahrradstellplätze vorgesehen. Sowohl die Basketballständer als auch die Seilkletterpyramide finden wieder einen Platz“, erklärt Udo Schielke. Die Ausschreibung für die Arbeiten am Außengelände stehen jetzt, da der Haushalt von der Kommunalaufsicht genehmigt wurde, an. „Bei Vorliegen eines wirtschaftlich angemessenen Angebotes sind die Arbeiten ab Sommer 2024 vorgesehen. Die Fertigstellung ist bis Ende 2024 geplant“, erklärt Udo Schielke weiter.

(tobi)
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