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Hiden/Ohligs: „Heimspiel“ zieht junge Familien an

Hilden/Ohligs : Starke Nachfrage bei Wohnbauprojekt

Auf dem früheren Ohligser Stadiongelände an der Stadtgrenze entstehen 107 Wohnungen.

Der Stadtteil Solingen-Ohligs wächst rapide. Das hängt auch mit seiner Nähe zu Hilden zusammen: In Ohligs wohnen, in Hilden – Einkaufsstadt Nummer eins im Kreis Mettmann – einkaufen. Und mit der guten Verkehrsanbindung nach Düssledorf und Köln: Solingens Hauptbahnhof mit ICE-Anschluss liegt in Ohligs. Und in Ohligs Vogelpark hält die S1. Dies alles hat aus dem Wohnbauprojekt „Heimspiel“ einen Selbstläufer gemacht. „Insgesamt entstehen auf dem Areal 107 Wohneinheiten – 62 Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser und 45 Eigentumswohnungen in den sechs Mehrfamilienhäusern“, sagt Projektentwickler Dirk Brockmeyer. Die Wohnungen in den Mehrfamilienhäusern hatte die PSD Bank Rhein-Ruhr gekauft. „Aber auch die anderen Häuser sind längst allesamt verkauft“, erklärt Dirk Brockmeyer. Die Mehrfamilienhäuser im Bereich der ehemaligen Tribüne werden im nächsten Jahr von März bis in den November hinein bereits übergeben.

Unter dem früheren Kunstrasenplatz ist eine Tiefgarage mit 43 Stellplätzen angelegt worden. Obendrauf stehen Doppel- und Reihenhäuser, die im April des kommenden Jahres bezogen werden können. „Der Standort in Ohligs ist ideal. Viele junge Familien ziehen hierher – nicht nur aus Solingen, sondern auch aus Düsseldorf, Köln oder Hilden“, so Rosario Ligori von der Projektsteuerung.

Die Vermarktung der Immobilien nahe der Ohligser Heide ist seit Monaten abgeschlossen. Das lag auch an den Preisen, die – zumindest gegenüber Düsseldorf oder Köln – zwar nicht im Schnäppchenbereich liegen, aber für den Standort durchaus angemessen sind. Reihenhäuser wurden zum Teil für unter 400 000 Euro verkauft, Doppelhaushälften kosteten zwischen 420 000 und 450 000 Euro, die freistehenden Einfamilienhäuser schlugen mit über 500 000 Euro zu Buche. Für Ende des Jahres 2022 haben die Projektentwickler die Übergabe der letzten Häuser im Blick, sofern nichts Unvorher­gesehenes dazwischen kommt. Brockmeyer versichert: „Spätestens im ersten Quartal 2023 ist alles fertig.“