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Helmholtz-Gymnasium bringt Ehemalige zusammen

Hilden : Ehemalige Schüler kicken im Helmholtz

Zum sechsten Mal veranstaltet das Gymnasium ein Fußballturnier für Ehemalige. 

Das ist schon ein ziemlich einmaliges Ehemaligentreffen, was am Wochenende im Dunstkreis des Helmhotz-Gymnasiums in Hilden stattgefunden hat. Folgende Szene: Der Schiedsrichter pfeift, und das Spiel beginnt. An der Anzeigetafel läuft die Spielzeit von zehn Minuten rückwärts. Prompt ergreift ein Spieler die Chance und sichert sich den Ball. Gekonnt spielt er diesen in Richtung Tor und schießt blitzschnell. Leider prallt der Ball daraufhin am Pfosten ab und verfehlt sein Ziel. Danach ergreift die andere Mannschaft die Chance. Sie spielen sich den Ball gegenseitig zu und tasten sich zum Tor vor. Ein Spieler schießt und trifft. Das Publikum jubelt, und ein Lied erklingt.

Insgesamt 14 Mannschaften haben am Turnier teilgenommen

Unter dem Motto „Wiedersehen macht Freu(n)de. Zeit Heimzukommen“ hat das Helmholtz Gymnasium ehemalige Schüler zum Helmholtz-Pokal in die Stadtwerke-Hilden Arena an der Grünstraße eingeladen. Insgesamt 14 Mannschaften haben in diesem Jahr teilgenommen. Der älteste Abiturjahrgang war von 1989: „Ich engagiere mich an der Schule für die Ehemaligenarbeit, und so ein Turnier heute ist eine gute Möglichkeit, um im Kontakt mit den Schülern zu bleiben. Es fördert die Verbundenheit zur Schule und verbindet Generationen miteinander“, erklärt Sebastian Fritz, der Lehrer am Helmholtz-Gymnasium ist und das Turnier organisiert hat. Insgesamt haben rund 130 Ehemalige an dem Fußballturnier teilgenommen und neben einer bedruckten Umhängetasche auch einen Schlauchschal erhalten. Die Sieger bekommen neben dem Wanderpokal für den Zeitraum von einem Jahr auch noch ein zusätzliches Geschenk: „Es gibt bedruckte Siegershirts – und natürlich Ruhm und Ehre“, sagt Fritz.

Es steht 1:0. Ein Spieler greift an und spielt in sekundenschnelle den Ball zum Tor. Er schießt seitlich und überrascht damit den Torwart. Ein weiteres Tor fällt, es steht 2:0. In den letzten drei Spielminuten versucht die andere Mannschaft den Spielstand auszugleichen. Der Torwart der anderen Mannschaft schießt in die Richtung des gegnerischen Tors. Ein Spieler nutzt die Chance und schießt den Ball von weiterer Entfernung und trifft. Es steht jetzt 2:1. Auch das ausgleichende Tor lässt nicht lange auf sich warten. Die letzten Sekunden laufen und schließlich ertönt eine Sirene zum Schluss. Freundschaftlich verabschieden sich alle Spieler mit einem Handschlag.

Lars Jörmann hat 1991 sein Abitur am Helmholtz-Gymnasium gemacht und ist aus Berlin angereist: „Ich finde es super, dass man die ganzen Leute von früher wiedersieht und bin jetzt auch schon zum dritten Mal in Folge hier. Wir haben vor ungefähr vier Wochen angefangen, das Treffen mit den ehemaligen Klassenkameraden hier zu planen“, erzählt Jörmann.

TV-Moderator Sven Lorig war ebenfalls im Abiturjahrgang 1989: „Wir haben gerade darüber geredet, was für Sachen wir früher gemacht haben. Mittlerweile ist das Treffen schon eine Tradition geworden, und ich bin auch bereits zum sechsten Mal hier“, so Lorig.

Besonders spannend sei es gegen die Jüngeren zu spielen: „Ich habe mit meinem Altherrenteam vorhin gegen den Freund meiner Tochter gespielt und war da dementsprechend sehr ehrgeizig. Toll finde ich auch die Atmosphäre bei dem Turnier, denn jeder möchte zwar gewinnen, aber es wird viel Rücksicht genommen und gibt keine Verletzte“, sagt Lorig.