Haaner startet bei Benefizlauf in Chicago

Haaner startet bei Benefizlauf in Chicago

Prof. Edwin Bölke ist bei Benefizlauf in den USA mit dabei.

Haan/Chicago. 5000 Meter — für solche Distanzen schnürt Prof. Edwin Bölke (50) eigentlich bei Wettkämpfen nicht die Laufschuhe. Ein bisschen länger darf’s schon sein. Marathon- und Halbmarathondistanzen sind des Mediziners bevorzugtes Terrain. „13 Marathons bin ich bisher gelaufen“, sagt der Spezialist für Onkologie, der an der Universitätsklinik Düsseldorf Krebsforschung betreibt.

Beruflich war auch der Anlass, der Bölke dazu brachte, in Chicago fünf Kilometer zu laufen. Der Arzt hatte sich für den weltweit größten Kongress der Tumorforschung angemeldet. „Da sind 40 000 Leute“, sagt er.

Zu dem Kongress gehört auch ein Benefizlauf, mit dessen Erlös die Überlebenden einer Tumortherapie unterstützt werden. Mit tausenden weiterer Läufer und Walker ging Prof. Bölke an den Start und trug dazu bei, dass 300 000 US-Dollar zusammenkamen.

Angst um seine Sicherheit als Folge des Anschlags auf die Teilnehmer des Boston-Marathons 2013 habe er nicht gehabt: „Es ist sicher, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen“, sagt Prof. Bölke. „Da sind Spürhunde dabei, die alles absuchen.“ Er plane, noch in diesem Jahr bei einem der großen Stadtmarathons in den USA an den Start zu gehen.

Vielleicht wird es aber auch Honolulu auf Hawaii. „Dort bin ich zuletzt gelaufen“, sagte Prof. Bölke am Donnerstag, bevor er zum nächsten Kongress in den USA weiterflog. aram

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