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Glückliche Badegäste im Waldbad Hilden

Hilden : Schwimmer freuen sich über Waldbad-Öffnung

230 Anmeldungen für den ersten Tag – die Stadtwerke sind zufrieden mit der Besucherzahl am bedeckten Montag. Die Gäste auch: Sie erwarteten die Öffnung sehnlichst, die Corona-Auflagen stören kaum.

Jeden Morgen um 6.30 Uhr zieht Andreas Neumann seine Bahnen. 1000 Meter schwimmt er pro Tag, fünf Mal die Woche, bei nahezu jedem Wetter. Neumann ist großer Fan des Waldbades. Und so steht er gleich am ersten Tag vor der Tür, als das Freibad wegen Corona am Montag verspätet in die Saison startet.

Ganz früh am Morgen schwimmen, das geht aufgrund der derzeitigen Öffnungszeiten zwar nicht. „Aber das Wichtigste ist, dass das Bad überhaupt wieder auf hat“, sagt Neumann, und ruft den Mitarbeitern der Stadtwerke auch gleich zu: „Schön, dass ihr wieder ­aufhabt!“

Überhaupt ist die Stimmung sehr gut an diesem Montag: Fröhliche Badegäste, die sich sehr über die Öffnung freuen, gut gelaunte Mitarbeiter, die gut vorbereitet sind und alle anfallenden Fragen geduldig klären. Rund 20 Badegäste standen gleich um 8 Uhr vor der Tür, alle vorab angemeldet.

Spontane Besuche im Bad sind aufgrund der Corona-Auflagen nicht möglich. „Alle Badegäste müssen sich vorab im Internet anmelden und einen QR-Code auf dem Handy oder ausgedruckt vorzeigen“, erklärt Sabine Müller, die bei den Stadtwerken als Freibad-Betreiber für Kommunikation zuständig ist.

Schon kurz nach Mitternacht buchte der erste Badegast am Freitag sein Ticket für den Einlass am Montag, 230 Buchungen gab es insgesamt. Für einen Juni-Tag mit 15 bis 18 Grad Temperatur und Regenwahrscheinlichkeit ist das Sabine Müller zufolge eine normale Zahl, wie es sie wohl auch ohne Corona-Auflagen gegeben hätte.

„Es hat alles reibungslos geklappt, die wenigen Fragen, die aufkamen, konnten wir sofort klären“, sagt ihr Kollege Andreas Berndsen aus der Verwaltung, der sich um die Buchungen kümmert. Wie alle Mitarbeiter bemüht er sich sehr, es den Badegästen trotz der Umstände durch die Corona-Krise so unkompliziert wie möglich zu machen.

„Zum größten Teil handelt es sich bei den Badegästen im Moment um Erwachsene, die zum reinen Schwimmen kommen“, sagt Sabine Müller.