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Corona in Hilden: Kita muss wegen Infektions-Fall schließen

Hilden : Kita muss wegen eines Corona-Falls schließen

Insgesamt stehen laut Stadt 60 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren sowie 13 Erzieher und Küchenkräfte unter Quarantäne.

(tobi) Nachdem vergangene Woche bereits eine Klasse und mehrere Kinder sowie Erzieherinnen aus dem OGS-Bereich an der Grundschule Schulstraße wegen eines Corona-Falles in Quarantäne geschickt worden sind, muss die Stadt nun eine komplette Kita schließen. Das hat Stadtsprecherin Henrike Ludes-Loer mitgeteilt.

Es handelt sich demnach um die städtische Kindertageseinrichtung „Rappelkiste“ an der Augustastraße 31. „Im Rahmen der regelmäßigen Routineuntersuchung auf das Coronavirus hat die Kita-Leitung ein positives Testergebnis erhalten und umgehend die Familien, die Stadtverwaltung Hilden sowie das Gesundheitsamt Kreis Mettmann informiert“, erklärte Henrike Ludes-Loer. Die Eltern hätten ihre Kinder am Vormittag abgeholt und seien im Laufe des Tages vom Kreisgesundheitsamt über das weitere Vorgehen unterrichtet worden.

„Die Kita befand sich seit Montag, 17. August, wieder im Regelbetrieb, allerdings zunächst mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Im Regelbetrieb ist es nach den Vorgaben des Landes NRW möglich, die strenge Trennung der Gruppen zu lockern“, erläutert die Stadtsprecherin weiter. Es könne daher nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Kinder innerhalb des Gebäudes frei bewegt hätten und Kontakt zu der positiv-getesteten Kita-Leitung gehabt hätten. „Die Quarantäne gilt daher für alle drei Gruppen“, so Ludes-Loer. Insgesamt stehen laut Stadt 60 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren sowie 13 Erzieher und Küchenkräfte unter Quarantäne. Das Kreisgesundheitsamt bereite derzeit einen Reihentest für die kommende ­Woche vor.

Seit Mittwoch stehen in Hilden eine Klasse und Schüler aus zwei OGS-Gruppen sowie drei Erzieherinnen vorsorglich unter Quarantäne. Ein Schüler des Grundschulverbunds Schulstraße war zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dort dauert die Quarantäne voraussichtlich bis Ende kommender Woche, so Jugenddezernent Sönke Eichner. Voraussetzung sei, dass in der Zwischenzeit keine weitere betroffene Person bei einem noch durchzuführenden Reihentest positiv getestet wird. „Dank der Hygienekonzepte der Schulen ist es möglich, dass in solch einem Fall nur einzelne Klassen beziehungsweise OGS-Gruppen unter Quarantäne gestellt werden und wir nicht die ganze Schule schließen müssen.“

(tobi)