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Baustellen: Gerresheimer- und die Hochdahler Straße stadtauswärts

Baustellen: Gerresheimer- und die Hochdahler Straße stadtauswärts

Die Gerresheimer- und die Hochdahler Straße sind stadtauswärts gesperrt. Das große Chaos ist bislang ausgeblieben.

Hilden. „Natürlich kann es zu Behinderungen kommen“, sagt der Leiter des städtischen Tiefbauamtes, Harald Mittmann. „Und das wird es auch — und hat es schon getan.“ Was der Experte aus dem Rathaus meint, sind die Baustellen auf der Gerresheimer- und der Hochdahler Straße, die seit einigen Tagen bei manchem Autofahrer für Verwirrung sorgen. Denn stadtauswärts ist über diese beiden Hauptverkehrsachsen kein Herauskommen aus der Itterstadt.

Zwar hat die Stadt frühzeitig über die dringend notwendigen Maßnahmen informiert (WZ berichtete) — obendrein sorgen entsprechende Hinweisschilder für Aufklärung —, dennoch scheint das Ganze nicht überall angekommen zu sein.

„Ich wurde gewissermaßen vor vollendete Tatsachen gestellt“, sagt Klaus Bänfger. „Ich wollte zur Arbeit und sah plötzlich, dass ich nicht mehr weiterkomme“, sagt der Hildener, der es zudem „unglücklich“ findet, dass Hochdahler- und Gerresheimer Straße zeitgleich saniert werden.

Mittmann bereiten die zeitgleichen Arbeiten dagegen keine Sorge. „Ich habe bisher keine Klagen gehört“, sagt er. Und außerdem: „Wer über die Hochdahler Straße stadtauswärts in Richtung Autobahn will, dem bieten sich Nord- und Ostring an. Wer über die Gerresheimer Straße heraus will, kann den Westring nutzen. Das Umfahren der Baustellen sollte also kein Problem sein.“ Obendrein habe man die Anwohner informiert — vor allem, weil seit Donnerstagnacht die neuen Asphaltdecken aufgebracht werden. „Das ist selbstverständlich nicht ganz geräuschlos.“

Für Christine Neumeister ist die Baustelle an der Hochdahler Straße „überhaupt kein Problem“. „Ich komme bis zur Kreuzung an der Beethovenstraße, biege dort links ab, und nachher rechts in Richtung A 46.“ Außerdem sei alles bestens ausgeschildert.

Zu leiden hat dagegen die Esso-Tankstelle kurz hinter der Kreuzung zur Beethovenstraße. „Wir merken, dass die Gegenrichtung fehlt“, sagt eine Angestellte: „Es kommen deutlich weniger Leute zum Tanken.“ Genauso seien nicht wenige Autofahrer genervt. „Aber zum Glück ist das Ganze ja nur eine Frage der Zeit.“

In den vergangen Tagen waren sowohl auf der Hochdahler- (zwischen Beethoven- und Richard-Wagner-Straße) als auch auf der Gerresheimer Straße (zwischen Berliner- und Augustastraße) die alten Fahrbahnschichten abgefräst worden. Ein bis zwei Zentimeter mussten dran glauben, weil an den Straßen jahrelang nichts getan wurde und sich der Verschleiß deutlich spürbar machte. „Wir haben extra die Sommerferien gewählt“, betont Harald Mittmann. „Weil dann logischerweise selbst zu Stoßzeiten nicht so viel Verkehr herrscht wie üblich.“