Erweiterung für Karabusta Auf der Suche nach perfekten Röst-Aromen

Haan/Mettmann · Selcuk Karademir, der seit 2014 in Haan das Café Karabusta betreibt, röstet seinen Kaffee jetzt auch in Mettmann.

 Liebt und lebt Kaffee: Selcuk Karademir, der seit 2014 in Haan das Café Karabusta betreibt.

Liebt und lebt Kaffee: Selcuk Karademir, der seit 2014 in Haan das Café Karabusta betreibt.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

(rfk) Bereits beim Betreten der Halle duftet es intensiv nach Kaffee. Als nächstes erblickt man auf der linken Seite hoch gestapelte Kaffeesäcke und spätestens beim Anblick der zwei großen Röstmaschinen wird klar, dass man sich in einer Kaffeerösterei befindet. Diese Kaffeerösterei, die sich im westlichen Mettmanner Gewerbegebiet befindet, gehört zu dem auch in Haan bestens bekannten Kaffeeunternehmen Karabusta an der Kaiserstraße. Unlängst wurde die neue Rösthalle eingeweiht. Dazu kamen Freunde, Stammkunden und Wegbegleiter.

Es ist ein weiterer Entwicklungsschritt des Unternehmens. Gründer und Chef von Karabusta ist Selcuk Karademir. 2004 begann die persönliche „Kaffee-Reise“ für ihn. „Ein Freund von mir hatte mich damals davon überzeugt, in einem Café in Köln zu arbeiten und das habe ich dann auch für mehrere Jahre getan“, so Karademir über seinen Einstieg in die Welt der gerösteten Bohne.

Der Schritt in die Selbstständigkeit

2009 machte er sich schließlich selbstständig und gründete Karabusta. Der Name ist übrigens aus einem Wortspiel zwischen den Wörtern Kaffee, Arabica und Robusta entstanden. Das erste Café öffnete 2014 in Haan und seit 2016 röstet Karabusta eigenständig. Mit der Zeit wuchs das Unternehmen immer weiter. Inzwischen arbeitet Karabusta auch mit großen Unternehmen wie Rewe oder Edeka zusammen.

Einige Kaffeesorten erhält Karabusta aus Mittelamerika. Mittlerweile besitzt das Unternehmen nämlich eine eigene kleine Plantage in der Dominikanischen Republik, der Karademir erst vor wenigen Wochen einen Besuch abstattete. „Das ganze ist ein Projekt und dient auch dem guten Zweck“, sagt er. Schließlich können die Bohnenpflücker vor Ort einen Teil der Bohnen behalten und direkt vor Ort verkaufen.

Um weiter wachsen zu können, benötigt man jedoch Platz und genau deswegen hat sich Karademir für die neue Rösterei im Mettmanner Gewerbegebiet entschieden. „Da wir immer größer werden, brauchen wir natürlich immer mehr Lagerraum. Der wurde langsam knapp“, erklärt Karademir die Beweggründe für die Rösterei. „Mit der neuen Halle können wir nun entspannter produzieren und eine noch bessere Produktionsabwicklung gewährleisten. So können wir noch mehr Kunden erreichen“, ergänzt der Chef von Karabusta. Seit mehr als einem Monat wird am neuen Standort Kaffee geröstet.

Besonderes Augenmerk liegt
auf der Röstung

Das Röstverfahren ist Karademir wichtig. „Wir rösten unseren Rohkaffee mit großen Bohnen in einem schonenden Langverfahren“, so der Experte. „Außerdem spielt das Thema Frische bei uns eine große Bedeutung. Alles, was wir unseren Kunden anbieten soll immer frisch sein. Deswegen ist nichts, was wir verkaufen, älter als sechs Monate.“

(rfk)