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Alleestraße: Sanierung beginnt im Herbst

Alleestraße: Sanierung beginnt im Herbst

Landesbetrieb will die Arbeiten auf der Alleestraße erst nach der Kirmes 2014 aufnehmen.

Haan. Auch wenn die Stadtwerke bis Ende des Jahres die Erneuerung der Gas- und Wasserleitungen in der Alleestraße abgeschlossen haben, bedeutet das nicht, dass sich die angekündigte Sanierung der Fahrbahn nahtlos anschließt. Wie berichtet, will der Landesbetrieb Straßen NRW die B 228 sanieren. Weil die Ausschreibung aber erst im Februar 2014 beginnt, verschiebt sich die angekündigte Maßnahme bis nach der Kirmes.

„Am 6. Oktober 2014 wird mit den Arbeiten zwischen dem Kreisverkehr Allee-/Nord- und Kampstraße begonnen“, kündigt Tiefbauamtsleiter Guido Mering an. Und die sollen rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft beendet werden.

„Es ist kein Neubau der Straße, sondern eine reine Unterhaltungsmaßnahme“, sagt Mering. Die falle in diesem Teil der Alleestraße allerdings etwa aufwendiger aus als im ersten Bauabschnitt (siehe Infokasten): 44 Zentimeter der Asphaltdecke werden entfernt und erneuert.

Noch nicht entschieden ist, wie dort der vom Bau- und Verkehrsausschuss geforderte Radweg angelegt wird. Möglich sind ein kombinierter Geh- und Radweg sowie ein durch eine gestrichelte Linie abgetrennter Schutzstreifen für die Radler. „In der nächsten Ausschusssitzung werden wir die Optionen darlegen“, kündigt Mering an. Diese Entscheidung eile nicht, weil der Radweg auch nach Abschluss der Sanierung noch angelegt werden kann.

Im Innenstadtbereich wird es keinen Radweg geben. „Wir haben dort den Busverkehr, parkende Fahrzeuge und Gewerbeflächen“, zählt Mering auf. Dort den Radfahrern einen relativ sicheren Bereich anbieten zu können, sei schwierig.

Während die Stadt mit dem Landesbetrieb bereits erfolgreich über sogenannte geschwindigkeitsdämpfende Maßnahmen auf der Kaiserstraße und eine klassische Verkehrsinsel in Höhe des Bahnhofs verhandelt hat, laufen noch Gespräche über den Einbau von lärmminderndem Asphalt. „Das ist uns wichtig, weil das eine Möglichkeit ist, eine Lärmminderung für die Anwohner zu erreichen“, sagt Technischer Dezernent Engin Alparslan.

Mehrkosten werde dies nicht verursachen. Die Sanierung der Fahrbahndecke bezahlt das Land. Mering: „Das wird noch spannend. Denn unter den Deckschichten liegen nicht nur Pflastersteine, sondern zum Teil auch die alten Schienen der Straßenbahn, die früher auf der Kaiserstraße verkehrte.“