Feuerwehr: Großbrand in Haan: Feuer zerstört Firma

Feuerwehr : Großbrand in Haan: Feuer zerstört Firma

Haan. Zu einem Großbrand rückte die Haaner Feuerwehr am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr aus: Ein Autofahrer hatte an der Böttinger Straße Flammen in einem Gewerbetrieb bemerkt und den Notruf gewählt.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Lagerhalle des Betriebs für Computerzubehör bereits in Vollbrand, so die Feuerwehr in ihrem Bericht. Es gab Sirenenalarm, um alle verfügbaren Kräfte zu erreichen. Zudem forderte die Feuerwehr über die Kreisleitstelle weitere Unterstützung an. Einheiten der Feuerwehren Erkrath und Hilden kamen den Haanern zu Hilfe.

"Das Feuer drohte schon in einer sehr frühen Phase auf eine angebaute Halle des selben Betriebs überzugreifen", beschreibt die Feuerwehr die Situation. Diese gefährdete Halle sei mit 50 mal 20 Metern sogar noch größer gewesen. Es klappte: "Das Dach des benachbarten Objektes wurde zwar durch die Flammen erfasst. Durch massiven Einsatz von Löschwasser konnte die Ausbreitung auf das Objekt aber verhindert werden", schreiben die Beamten.

Der vollständig brennende Gebäudeteil, in dem zahlreiche Paletten mit Druckerpapier und Kombi-Geräte aus Drucker, Kopierer, Scanner und Fax lagerten, konnte nicht mehr betreten werden: Es drohte der Einsturz, so die Feuerwehr. Die angrenzeden Bereiche - unter anderem die Büros der Firma - wurden durch Rauch- und Rußeinwirkung erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Zudem drang Löschwasser ein. Das Dach musste auf der Suche nach Brandnestern zum Teil geöffnet werden, so die Ermittler.

Am Nachmittag hieß es dann in einer vorläufigen Bilanz, das Gebäude sei "erheblich in Mitleidenschaft" gezogen worden. Über das Dach habe sich der Brand ins Innere ausgebreitet. Das Gebäude ging zwar nicht in Flammen auf - aber die dort gelagerten Sachen seien durch Hitze und Ruß ebenfalls zerstört worden.

Der Einsatz dauerte auch am Sonntagvormittag noch an, so die Beamten. In der Spitze seien bis zu 90 Mann vor Ort gewesen.

Gegen 15 Uhr am Sonntag teilte die Feuerwehr mit, der Großteil des Personals sei inzwischen abgezogen worden. Bis 18 Uhr wolle man zur Sicherheit jeodch noch mit einer Brandwache vor Ort bleiben. Das ist in solchen Fällen üblich. Zur Brandursache laufen die Ermittlungen. red

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