Weihnachtsmarkt im Hochdahler Lokschuppen ist ein Renner

Erkrath : Es weihnachtet im Lokschuppen

Sei nunmehr zwei Jahrzehnten gibt es den Lokschuppen-Weihnachtsmarkt in Hochdahl. Besucher schätzen die besondere Atmosphäre und das gut sortierte Angebot.

. Am ersten und zweiten Adventswochenende erwarten die Gäste im winterlich-gemütlichen Ambiente rund um den historischen Lokschuppen Hochdahl viele Überraschungen. Und das jetzt schon seit 20 Jahren lang. Der Weihnachtsmarkt wird vom Eisenbahn- und Heimatmuseum Erkrath-Hochdahl organisiert.

Auf dem vorweihnachtlichen Markt im Lokschuppen findet man Handwerkliches und viele Geschenkideen. Das reicht von Karten und Keramiken über Schals und Filzarbeiten bis hin zu Modeschmuck, Stricksachen oder Liköre und Gelees, um nur einiges zu nennen. Die Kinder können Glasfusing selbst ausprobieren.

Im Bahnladen gibt’s das neue Buch zur Eisenbahn-Hisrorie

Für passende Weihnachtsgeschenke rund um das Thema Eisenbahn bietet der Bahnladen viele Anregungen. Ganz neu wird das Buch „Neanderthaler Bahngeschichten“ verkauft. Darin beschreiben die Autoren ihre Erinnerungen an den Streckenabschnitt zwischen Düsseldorf-Gerresheim und Dornap-Hahnenfurth. Auch die Bücher zur regionalen Eisenbahngeschichte „Die Steilstrecke Erkrath – Hochdahl“ und zur „Reise- und Arbeitswelt der 70er Jahre“ kann man dort kaufen. Rund um den Lokschuppen und auf dem historischen Bahnsteig finden die Besucher allerlei Leckereien zum Genießen. Für Kaffee und Kuchen ist das Zugcafe im ehemaligen Schnellzugwagen zu empfehlen. Der Löschzug Millrath der Freiwilligen Feuerwehr präsentiert sich am ersten Adventswochenende. Am zweiten Adventswochenende ist das Naturschutzzentrum Bruchhausen mit einem Stand dabei und es gibt als Attraktion für die Kinder stilecht eine Kindereisenbahn. Livemusik ist am 7. Dezember abends mit der Band „Shake the dog“ angesagt. Am 8. Dezember nachmittags tritt „Björn der Gaukler“ auf.

Wie schon einige Zeit Tradition, gibt es auch dieses Jahr mehrere Schulen, die die Weihnachtsbäume schmücken. Die geschmückten Bäume sind auf dem historischen Bahnsteig zu bewundern.

Das neue Buch vom Lokschuppen mit den Titel „Neanderthaler Bahngeschichte(n)“ ist fertig. Erstverkauf ist auf dem Weihnachtsmarkt am 30. November.

1879 fuhr der erste Zug auf der Rheinischen Eisenbahnstrecke zwischen Düsseldorf und Dortmund über Gerresheim, Mettmann, Wichlinghausen und Hagen-Eckesey. Als Konkurrenz zur Strecke der Bergisch-Märkischen Eisenbahn über die Steilrampe zwischen Erkrath und Hochdahl erlangte sie nie die große Bedeutung. Sie war geprägt von umfangreichem Güterverkehr zu den Kalkwerken. Die Autoren beschreiben in dem neuen Werk ihre persönliche Sicht zur Strecke und ihre Erinnerungen an den Streckenabschnitt zwischen Düsseldorf-Gerresheim und Dornap-Hahnenfurth. Dabei spielen die Erlebnisse zu Zeiten des Dampflokbetriebs eine große Rolle.Ein Kapitel zur Geschichte rundet das Buch ab. Zahlreiche Anhänge erinnern eindrucksvoll an die Besonderheiten an Hand von Streckenkarten, Fahrplänen und
Bahnhofsskizzen. Red