Reggae und Schlager für neues Jugendcafé

Reggae und Schlager für neues Jugendcafé

Die Benefizveranstaltung „Neanderbeats“ war ein voller Erfolg. Vor allem die bunte Musikmischung begeisterte die Besucher.

Hochdahl. Gute Musik, kühle Getränke und das alles für einen guten Zweck? Der Plan, den Neubau des Hochdaler Jugendcafés durch ein Benefizkonzert zu unterstützen, ist voll aufgegangen. Dank des emsigen Engagements der Organisatoren Lutz Kraft, Julian Stabentheiner und Gereon Kirchhoff sowie zahlreicher Helfer verwandelte sich die Aula der Albert-Schweitzer-Schule für zwei Tage in eine Partylocation erster Güte.

Mit professioneller Bühnen-, Licht- und Tontechnik musste die Veranstaltung „Neanderbeats“ hinter keinem Profi-Event zurückstehen.

Als gelungen stellte sich auch die auf den ersten Blick eigenwillige Musikauswahl heraus. An zwei Abenden ging es querbeet von Rock und Pop über Reggae bis hin zu Schlager und Heavy Metal. Den Besuchern machte dieses „Durcheinander“ richtig Spaß:

„Die Mischung macht’s und Abwechslung kann nicht schaden“, fand etwa Ingo Bauer. Nadine Withoff und Denise Conrads waren eigentlich nur für die Coverband „E-Rocks“ gekommen. „Die anderen Bands waren aber auch richtig super, das hat sich wirklich gelohnt“, waren sie sich einig.

Mit „Headshop“ spielte an dem Abend eine der besten Reggaebands der Region, „Die Göhre“ präsentierte knallige Partyschlager und passte damit perfekt zum Stargast, der für viele der Höhepunkt des Festivals war: Tim Toupet, der singende Frisör. Zahlreiche Besucher waren schon an ihren T-Shirts unschwer als Toupet-Fans zu erkennen.

„Wie geil ist das denn, dass der mal nach Erkrath kommt“, waren auch Olli und sein Kumpel Dennis begeistert. Beim Auftritt des Schlagerentertainers ging dann auch richtig die Post ab.

Nach so viel Party stand der zweite Abend dann eher im Zeichen der Rockmusik. Bei „Band Two“ und „MacTheisen“ ging es mit Akustikpop und Irish Folk noch recht ruhig zur Sache, die Erkrather Nachwuchshoffnung „Voicemail“ legte die Lautstärkelatte mit ihrem Indierock schon etwas höher an.

Die letzte Band „Emerald Edge“ ließ es dann richtig krachen mit lupenreinem Progressive-Metal. Auch an diesem Abend waren die Stimmung gut und die Gäste zufrieden: „Ich finde es super, dass mal jemand hier was auf die Beine stellt“, fand Tanja Bremer.

Nun wollen die Organisatoren erst einmal Kassensturz machen. Und auch wenn die genaue Summe noch nicht feststeht: „Gelohnt hat es sich auf jeden Fall“, sagt Kraft.

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