Neue Rollsport- und Skateranlage: „Die neue Anlage ist echt geil“

Neue Rollsport- und Skateranlage: „Die neue Anlage ist echt geil“

Jugendliche skaten und scooten bereits vor der Eröffnung am Gödinghover Weg.

Erkrath. Die Rollsport- und Skateranlage steht, das Programm ebenfalls. Der offiziellen Eröffnung am Samstag, 27. Oktober, am Gödinghover Weg, die in Form eines standesgemäßen BMX-Contests begangen werden soll, steht also nichts im Wege. „Das Ganze wird von 12 bis 17 Uhr stattfinden und soll ein Fest für die ganze Familie werden“, sagt Bürgermeister Arno Werner.

In Beschlag genommen haben die Kinder und Jugendlichen die rund 500 Quadratmeter große Anlage aber schon längst. Auf einer Fläche von 28 mal 18 Metern lassen es Alexander Lory (17), Maximilian Tamms (16), Maurice Maier (15) & Co. bereits seit einigen Wochen ordentlich rund gehen. Sie skaten, scooten oder heizen mit ihren BMX-Fahrrädern, was das Zeug hält, jagen die Rampen hoch und schlagen Salti.

„Die Street Spines lassen sich echt klasse fahren“, sagt Alexander Lory. „Wir sind mit der Anlage super zufrieden“, spricht er für die bis zu 50 Jugendlichen, die sich täglich in dem neuen Rollsportkäfig an der Stadtgrenze zu Düsseldorf tummeln. 30 000 Euro hat sich die Stadt das Projekt, das maßgeblich von SPD-Fraktionschef Detlef Ehlert initiiert und von sämtlichen Parteien unterstützt wurde, kosten. „Eine lohnende Investition“, findet Jugendamtsleiter Uwe Krüger, der froh ist, neben dem Skaterpark in Hochdahl nun auch einen in Alt-Erkrath zu haben.

„Die neue Anlage ist geil“, sagt auch Julia Köpke. Die 16-jährige gehört zwar erst seit fünf Monaten zur BMX-Szene, ist dafür aber umso begeisterter dabei. Wie sie verbringen auch die anderen Jugendlichen ganze Tage auf der Anlage. „Das macht echt Spaß“, sagt Luca Bohl. Der 13-Jährige ist gleich „doppelt“ unterwegs: mit dem BMX-Rad und dem Scooter, einem Tretroller, der richtig Fahrt aufnehmen kann. „Wurde Zeit, dass hier in Alt-Erkrath etwas passiert.“

Bis vor kurzem machten die Jugendlichen vorwiegend den Bavierplatz oder die Fußgängerzone unsicher — und zogen sich damit den Unmut der Passanten und manche Flüche zu. „Jetzt haben wir endlich einen Platz, wo wir uns austoben können“, sagt Jan Köpke (18), der Bruder von Julia.

Realisiert wurde die Anlage von dem Düsseldorfer Team Promotion mit dem Ex-BMX-Profi Peter Jandt an der Spitze. „Das, was wir an der Gödinghover Straße stehen haben, sind Teile des Weltmeisterschaftsparcours’, der 2009 in Köln stattgefunden hat“, so Jandt.

Der BMX-Wettbewerb am Eröffnungssamstag findet in den zwei Klassen statt: Rookies und Local Heroes (Anfänger und Fortgeschrittene). Zu gewinnen gibt es Zubehör für die rasanten Fahrräder. „Die Teilnehmer müssen kein Startgeld bezahlen“, sagt Peter Jandt. „Die Anmeldung erfolgt unmittelbar vor dem Wettbewerb zwischen 11 und 12 Uhr.“

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