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Jazzsommer im Lokschuppen: Klänge wie in New Orleans

Jazzsommer im Lokschuppen: Klänge wie in New Orleans

Zum 15. Mal geht der Jazzsommer im Lokschuppen an den Start. Diesmal mit neuer Bahnsteighalle.

Erkrath. „Es soll wieder klingen wie am Mississippi, wie in New Orleans.“ Künstlerischer Leiter Jakob „Jacky“ Müller freut sich schon auf die 15. Wiederholung des Jazzsommers.

An den ersten drei Sonntagen im August, dem 5., 12. und 19., werden im schönen Ambiente des Erkrather Lokschuppens, jeweils von 11 bis 15.30 Uhr wieder drei Bands klassischen und modernen Jazz zum Besten geben. Den Anfang macht die „Savoy Dixieland Jazzband“ aus Schleswig-Holstein, die seit 50 Jahren gemeinsam Musik macht und damit die älteste Jazzband Deutschlands ist.

Am zweiten Sonntag spielt die Düsseldorfer „Atlanta Jazzband“. Sie hat sich vor allem dem alten Jazz von 1900 verschrieben. Trompeter Klaus Osterloh war lange Zeit Mitglied der WDR-Big-Band.

Das Finale übernimmt wie immer die stadteigene Band „Lokschuppen All Stars“, die auch dieses Jahr wieder von einer Sängerin unterstützt wird.

Beim Jazzsommer wird es einige Neuerungen geben: Zum Schutz vor Regenschauern wird mit Beginn des Festivals die neue Bahnsteighalle eingeweiht und eröffnet. Sie bietet 250 Sitzplätze und kulinarische Verpflegung durch das Restaurants „Olive“ am Lokschuppen.

Darüber hinaus ist der Lokschuppen erweitert worden und umfasst nun 80 weitere Sitzplätze. Wer sichergehen möchte, dass er einen günstigen Platz ergattert, kommt am besten früh, weil der Jazzsommer mit durchschnittlich insgesamt 1400 Zuschauern erfahrungsgemäß sehr gut besucht ist. „es ist aber geplant, mit Lautsprecherboxen das gesamte Gelände rund um den Lokschuppen zu beschallen“, sagt Kulturamtsleiter Ulrich Schwab-Bachmann.

Auch in Sachen Essen gibt es Neuerungen: Ingo Hopmann, Inhaber der „Olive“, freut sich, eine 100-Prozent-Bio-Wurst vom Neanderthaler Auerochsen anzubieten. Außerdem gibt es neben Spezialitäten vom Grill auch Nudeln und andere Speisen.

Die kleinen Besucher kommen auch auf ihre Kosten: Auf dem Spielplatz des Geländes gibt es eine Kinderbetreuung. „Wir hoffen auf eine sonnige Veranstaltung, die wir dank der Unterstützung der Kreissparkasse Düsseldorf kostengünstig anbieten können,“ sagt Schwab-Bachmann.