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Grüne in Erkrath laden zur Diskussion über "Klimaschutz sozial gestalten" ein

Erkrath : Grüne diskutieren Klimaschutz

Wie er sozial gestaltet werden kann, wird erörtert.

. Es gibt wohl kaum ein aktuelleres Thema als das weltweite Klima. Einige Städte haben schon den Klimanotstand ausgerufen. Auch in Erkrath wird sich um das Thema gekümmert: Zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Klimaschutz sozial gestalten“ laden Erkraths Grüne für Mittwoch, 22. Januar, 19 Uhr, in das Hochdahler Bürgerhaus (Versammlungsraum 3) an der Sedentaler Straße ein.

Gastredner ist der Vize-Fraktionsvorsitzende und Sprecher für Klimaschutz- und Energiepolitik der Bundestagsfraktion der Grünen, Oliver Krischer. Spätestens seit den Hitzesommern der vergangenen Jahre, sich häufenden Extremwetterereignissen und Katastrophen wie aktuell den Bränden in Australien sei der großen Mehrheit der Menschen klar, dass der Klimawandel bereits in vollem Gange sei. Trotz aller Warnungen und Prognosen von Wissenschaft und Umweltbewegung sei viel zu lange mit wirksamen Gegenmaßnahmen gewartet worden. Nun könnten nur noch entschiedene Schritte zur Minderung des CO2 Ausstoßes und Maßnahmen zur Anpassung an die zunehmende Erderwärmung weitere schlimme Folgen vermeiden, schreiben die Grünen in einer Mitteilung.

Weltweit, im Bundestag und auch auf kommunaler Ebene werden deshalb über Maßnahmen zur Reduktion klimaschädlicher Gase diskutiert. Sowohl auf Bundesebene wie auch im Erkrather Stadtrat hätten die Grünen seit Jahren entsprechende Forderungen eingebracht. „Wichtig ist uns, dass durch die notwendigen Klimaschutzmaßnahmen Ungerechtigkeiten und gesellschaftliche Spaltung vermindert werden. Nur wenn klar ist, dass Belastungen ausgeglichen werden und nicht die wirtschaftlich eh schon Benachteiligten treffen, wird Klimaschutz die notwendige Akzeptanz finden“, unterstreicht Peter Knitsch, Sprecher der Erkrather Grünen. Wie solche Maßnahmen konkret aussehen könnten und Klimaschutz mit sozialer Gerechtigkeit verbunden werden könne, wollen die Grünen am 22. Januar gemeinsam mit Bürgern im Bürgerhaus beraten. hup