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Gefahrgutunfall in Erkrather Spedition - Vollalarm ausgelöst

Feuerwehreinsatz : Gefahrgutunfall in Erkrather Spedition - Vollalarm ausgelöst

Die Feuerwehr Erkrath musste am Donnerstag zu einem Gefahrguteinsatz bei einer Spedition an der Otto-Hahn-Straße ausrücken. Ein unbekannter Stoff war aus einem Lkw ausgelaufen.

Am Donnerstagnachmittag hatten Mitarbeiter einer Spedition in Erkrath bemerkt, dass ein unbekannter Stoff aus einem Lastwagen auf dem Firmengelände auslief.

Da der Lkw laut Ladepapieren auch Gefahrgut enthielt, wurde Vollalarm für die Feuerwehr Erkrath gegeben. Nachdem der Bereich um den Lastwagen geräumt und abgesperrt war, fing ein Atemschutztrupp an die Ladung auszuräumen und das Leck, das für den auslaufenden Stoff verantwortlich ist zu finden.

Nachdem etwa Eindrittel der Ladung ausgeräumt war, bestätigte sich der Verdacht der Experten, dass der auslaufende Stoff Epoxidharz sei und damit wie die Feuerwehr mitteilt zu den umweltgefährdenden und gefährlichen Stoffen gehört.

Zwei IBC-Containern waren aus ungeklärter Ursache umgekippt, wodurch die Dichtung nicht mehr hielt und der Inhalt auslief. Beide Container wurde von den Kräften der Feuerwehr wieder aufgerichtet. Dadurch lief der gefährliche Stoff nicht mehr aus.

Die Otto-Hahn-Straße und die Max-Planck-Straße wurden von der Polizei im Bereich zwischen Niermannsweg und Heinrich-Hertz-Straße für Fußgänger und Fahrzeug komplett gesperrt.

Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand laut Feuerwehr zu keinem Zeitpunkt.

(red)