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Erkrather Seniorenrat fordert Fitnessgeräte im Park

Erkrather Seniorenrat fordert Fitnessgeräte im Park

Das Gremium will auch erreichen, dass ausreichend Bänke in der Grünanlage aufgestellt werden.

Erkrath. Die geplante Umgestaltung des Bavierparks beschäftigt auch die Mitglieder des Erkrather Seniorenrats. Im Gegensatz zu den Anwohnern der Gerberstraße und der neuen Straße Am Stadtpark, die die Planungen kritisieren, weil einige Bänke eingeplant sind, die des Nachts von Jugendlichen besetzt werden und so eine nächtliche Ruhestörung darstellen könnten, fordert das Gremium ausreichend Sitzgelegenheiten in der Grünanlage.

„Wir wollen erreichen, dass mehr als nur genügend Bänke an verschiedenen Stellen im Park aufgestellt werden“, sagt Hartmut Gebhardts, Vorsitzender des Erkrather Seniorenrates. Der hat auf der jüngsten Sitzung einen entsprechenden Antrag an den am 13. Mai tagenden Planungs- und Umweltausschuss gestellt.

„Diese Sitzbänke sollten zudem seniorenfreundlich gestaltet sein“, forderte er. Das bedeute eine altersgerechte Sitzhöhe, Armlehnen zum Abstützen und eine geeignete Rückenlehne. Nötig sei dies, weil vor allem die Promenade im Park, die Bismarck- und Gerberstraße miteinander verbindet, von vielen Senioren genutzt werde. „Die momentane Situation ist ein Witz“, sagt Gebhardt. Gerade einmal eine Bank gebe es noch, alle weiteren wurden von der Stadt abmontiert aufgrund von Beschwerden der Anwohner.

Geht es nach dem Seniorenrat, wird der Park nach der Umgestaltung auch mit kleinen Fitnessgeräten ausgestattet.

„Solche stehen zum Beispiel im Park des Altenheims im Neandertal“, sagt der Vorsitzende. „Dazu ist mehr als ausreichend Platz im Park“, sagt Gebhardt. „Wenn diese gepflegt werden und der Park im Allgemeinen einen sauberen und ordentlichen Eindruck macht, dann werden auch weniger Störenfriede angezogen“, so der Tenor des Seniorenrates.

Alle Bänke abzubauen, nur um eine Gruppe Jugendlicher abzuhalten, könne nicht die Lösung sein. Gebhardt: „Es kann nicht sein, dass ganz Erkrath unter einer kleinen Gruppe zu leiden hat.“