Engagement in Erkrath Braucht es mehr Anreize für das Ehrenamt?

ERKRATH · Vereine und Organisationen sind auf engagierte Menschen angewiesen. Um sie langfristig zu binden, gibt es unterschiedliche Herangehensweisen.

Ilse Marie Lichtenauer vom DLRG Erkrath kann nicht über fehlenden Nachwuchs im Ortsverband klagen.

Ilse Marie Lichtenauer vom DLRG Erkrath kann nicht über fehlenden Nachwuchs im Ortsverband klagen.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Ohne Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren. Doch Vereine oder Organisationen haben es immer schwerer, die Menschen für die Aufgaben zu gewinnen. Gabriela Wolpers, die seit Kurzem die Caritas Begegnungsstätte Gerberstraße leitet, hat seit einigen Jahren auch die Leitung der Fachstelle Demenz der Caritas im Kreis Mettmann inne. Ehrenamtliche Helfer für die Begleitung von Menschen mit demenzieller Veränderung zu finden, sei nicht leicht, erklärt sie. „Sich mit dem Thema Demenz zu beschäftigen, wenn man nicht selbst als Angehöriger betroffen ist, ist immer auch mit Ängsten behaftet, selbst an fortschreitender Vergesslichkeit zu erkranken. Damit möchte man sich nicht unbedingt in seiner Freizeit befassen“, mutmaßt die erfahrene Beraterin. Sie wünscht sich dennoch, dass sich mehr Interessierte zu „Alltagshelferinnen oder Alltagshelfern“ schulen lassen würden.