Frischer Wind in Sandheide Neuzugang für das Team „Soziale Stadt“

Erkrath · Katrin Kepka hat zuletzt für das Naturschutzzentrum Bruchhausen gearbeitet, jetzt wechselte sie zur Stadt.

Karin Kepka (rechts) bildet gemeinsam mit Julia Zinn die neue Projektkoordination beim Quartiersmanagement.

Karin Kepka (rechts) bildet gemeinsam mit Julia Zinn die neue Projektkoordination beim Quartiersmanagement.

Foto: Stadt Erkrath

(Red/hup) Die „Soziale Stadt Sandheide“ ist mit das wichtigste Erkrather Projekt für den gesellschaftlichen Kitt, der aus einer Stadt mehr macht als eine Ansammlung von Gebäuden. Das Team des dazugehörigen Quartiersmanagements Sandheide hat Anfang des Jahres personelle Unterstützung bekommen. Katrin Kepka verstärkt das nun fünfköpfige Team und kümmert sich laut Stadt ab sofort um die sozialen Maßnahmen im Quartier.

In der Koordination der täglichen Projektarbeit wird Katrin Kepka weiterhin von Julia Zinn unterstützt, die zukünftig überwiegend Aufgaben im Bereich der integrierten Sozialplanung übernehmen soll. Kepka ist Diplom-Sozialpädagogin und gelernte Erzieherin und freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben: „Unser Ziel ist es, erfolgreiche Projekte wie den Spielesommer oder das Lichterfest fortzuführen und um neue zielgruppengerechte Angebote zu erweitern.“ Ein besonderer Fokus soll auf die Arbeit mit Schulkindern sowie die Gesundheitsförderung der Menschen im Quartier legen“, berichtet Katrin Kepka.

In Erkrath ist sie kein unbekanntes Gesicht. Zuletzt arbeitete sie als Koordinatorin des Landesprogramms „Schule der Zukunft“ im Naturschutzzentrum Bruchhausen, wo sie für die Bildung für nachhaltige Entwicklung zuständig war. Bei der Stadt übernimmt Katrin Kepka schwerpunktmäßig den sozialen Bereich des Quartiersmanagements in der Sandheide. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Ermittlung akuter Bedarfslagen, die Vernetzung von Bewohnerschaft, Institutionen und Stadtverwaltung sowie die gemeinsame Koordination und Umsetzung von bedarfsgerechten Angeboten im Quartier.

Mit der Inbetriebnahme des Schulzentrums Campus Sandheide (soll mit Beginn des Schuljahres 2025/26 bezugsfertig sein) auf dem Gelände der abgebrannten Grundschule geht laut Stadt zudem die Eröffnung des Gemeinschaftshauses einher, das dem Quartier zusätzlichen Raum für vielfältige Bildungs- und Freizeitangebote bieten soll. Das dazugehörige Nutzungskonzept sowie die Programmkoordination liegen in der Hand des Quartiersmanagements.

Persönlich anzutreffen ist Katrin Kepka dienstags von 13 bis 14 Uhr im Quartiersbüro auf dem Sandheider Markt (Hans-Sachs-Weg 9). Dort berät sie Bürger zu sozialen Anliegen und nimmt ihre Anregungen für die Quartiersgestaltung entgegen.

Im Jahr 2017 wurde Erkrath mit der „Sozialen Stadt Sandheide“ erstmals im Städtebauförderprogramm von Bund und Land aufgenommen. Maßnahmen, die im Integrierten Handlungskonzept benannt werden, sollen noch bis 2026 umgesetzt werden. Die „Soziale Stadt Sandheide“ ist ein Stadterneuerungsprozess, der für die bauliche und soziale Aufwertung des Stadtteils Sandheide sorgen soll.

(RP/hup)
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