Erkrath: Heimatgarten ist "beste Idee" vom Aktionstag der Wirtschaft

Erkrath : Heimatgarten ist die „beste Idee“

Beim Erkrather Aktionstag der Wirtschaft siegte das Kooperationsprojekt im „Wettbewerb der besten Idee“. Insgesamt wurden 30 Vorhaben umgesetzt.

Erschöpft, aber ebenso glücklich und stolz blicken die Teilnehmer vom „Aktionstag der Wirtschaft“ auf ihr Schaffenswerk: An verschiedenen Standorten setzten die Helfer aus Wirtschaft und gemeinnützigen Einrichtungen vielfältige, karitative Projekte um. Ziel war Fördern des sozialen Engagements bei gleichzeitigem Vernetzen von Unternehmen aller Branchen.

Für den Gewinner gibt es ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro

Und das Netzwerken trägt seine Früchte: „Manche Projekte wären früher so nicht denkbar gewesen“, berichtet Nadine Albuera von „Planetvalue“ und zuständig für die Organisation des Aktionstages. So wurde das Gemeinschaftsprojekt „Heimatgarten“ in der Sandheide zum Sieger des „Wettbewerbs der besten Ideen“ prämiert – Preisgeld: 500 Euro. Das Vorhaben zeichne sich durch Nachhaltigkeit und die Kooperation vieler Institutionen aus, so die Begründung. Für die Umsetzung arbeiteten am Freitag etwa 60 Personen gleichzeitig am „Heimatgarten“. Sie verwandelten die Rasenfläche an der Immermannstraße in eine Begegnungsfläche für Menschen aller Kulturen und Generationen. Eine Laube dient als Treffpunkt, 20 Hochbeete laden zur gemeinsamen Aktivität ein.

Ebenfalls prämiert wurden die „Elefantenparade“ der Grundschule Willbeck . Dabei bemalten die Helfer eine Außenwand an der Ruhrstraße mit dem „Patchwork-Elefanten“ Elmar, der einem Kinderbuch von David McKee entspringt, das gängige Literatur in der Grundschule ist. Elmar ist Symbol für das Anders-Sein und vermittelt den Schülern, dass sie sich nicht einer grauen Masse zugehörig fühlen sollten, weil sie etwas Besonderes sind.

Die „Elefantenparade“ teilt sich den den Preis mit der „Musikwand der Kita Roncalli. „Die Projekte waren gleichwertig, sodass wir dieses Jahr zwei zweite Plätze haben“, erklärt Albuera, die beim Aktionstag zahlreiche Schauplätze vor Ort dokumentierte. Sie sei begeistert von der Kreativität, die hinter der Musikwand stecke. An der neuen Attraktion der Kita können die Kinder gemeinsam mit Stöcken, Kochlöffeln und Suppenkellen auf Töpfen, Pfannen und Rohren musizieren. „Das Projekt lehrt, dass man mit allem Musik machen kann“, begründet Albuera die Auszeichnung. Beide Projekte wurden mit 250 Euro prämiert. Insgesamt wurden beim Aktionstag 30 Konzepte umgesetzt.

Die Kita Unterfeldhaus freut sich über einen neuen Fußfühlpfad, die Johannesschule über einen bunt bemalten
Pausengang.

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