1. NRW
  2. Kreis Mettmann
  3. Erkrath

Erkrath: Crossroads debütiert in der Stadthalle mit neuartigem Konzept

Erkrath : Ein abwechslungsreiches Musik-Debüt

Das Ensemble Crossroads tritt am kommenden Samstag in der Stadthalle auf.

Es ist kein klassischer Chor und keine typische Band oder Gesangsgruppe – Crossroads ist ein Ensemble von Gesangssolisten unterschiedlicher Musikrichtungen, die gemeinsam ein neues Konzept entwickelt haben. Der Musikverein gibt mit seinem mannigfaltigen Repertoire am Samstag, 21. September, ab 19 Uhr sein Konzert-Debüt in der Stadthalle an der Neanderstraße.

„Das Konzept ist einmalig und schwer zu definieren – das muss man erlebt haben“, erläutert der Vorsitzende und Musik-Allrounder Sebastian Wilms. Crossroads ist seit Anfang des Jahres ein eingetragener Verein mit Sitz in Erkrath. Das Projekt besteht jedoch schon länger. „Wir sind ein Kollektiv aus Sängern mit Leidenschaft und Überzeugung für ihr Werk“, beschreibt Wilms die Musikergruppe.

Die 13 Künstler stammen aus
dem ganzen Bundesland

Die 13 Künstler kommen aus ganz Nordrhein-Westfalen und haben zufällig zueinander gefunden. Das Besondere: Alle sind Sänger, bringen jedoch völlig individuelle Musikgeschichten und Stil-Vorlieben mit. Die Aktiven im Alter zwischen 30 und 50 Jahren singen unter anderem zu Rock, Pop, Soul, Musical und Balladen. Dieses breite und bunte Repertoire mache die Musik von Crossroads so einzigartig, erklärt Wilms. Beim Konzert in der Stadthalle stellt der Musikverein sein aktuelles Programm mit dem Titel „Where Music comes to Life“ (Wo Musik zum Leben erwacht).

Die Idee sei es, so Wilms weiter, die Emotionen und Nachrichten, die hinter einem Musikstück stecken, „in die Herzen des Publikums“ zu transportieren. Dazu besuchten die Sänger Anfang des Jahres gemeinsam einen Workshop bei der
Powervoice-Academy in Jesteburg. Der habe sie gelehrt, wie Lieder bei der Aufführung gelebt werden können und wie die ihnen zugrunde liegende Stimmung übertragen werden kann, berichtet der Vorsitzende.

Die Musikstücke würden von dem Ensemble neu interpretiert und individualisiert. Die Instrumente kommen vom Band – der Gesang, und damit auch der Begleitgesang und die Harmonien, von der Gruppe. Zusätzlich nutzt die Band beispielsweise Tamburin oder Tschinellen, um Akzente zu setzen. Beim Konzert singen acht Interpreten solo oder im Duett Lieder unterschiedlicher Musikrichtungen. „Die vielen Stimmfarben lassen sich toll kombinieren, so dass es immer abwechslungsreich bleibt und viele Genres abgedeckt werden“, garantiert Wilms, der sich als gebürtiger Erkrather freut, zuhause auftreten zu können.

Verein bereitet sich seit neun Monaten auf das Konzert vor

Auch seine Vereinskollegen fiebern dem Konzert entgegen. „Bisher haben wir nur einige wenige Benefizkonzerte gegeben“, erzählt Wilms. Der Auftritt in der Stadthalle habe ganz andere Ausmaße: Die Organisation oblag völlig den Crossroads-Mitgliedern. Seit neun Monaten bereite sich der Verein auf das Konzert vor – die Proben fänden mittlerweile wöchentlich statt, schildert Wilms das Engagement seiner Musikkollegen, die für die Sessions alle nach Erkrath reisen müssen. Crossroads sei gut vorbereitet auf das Debüt-Konzert.Wilms verspricht: „Es wird eine schöne, runde und tolle Show.“

(capf)