Elke Heidenreich zeigt sich witzig und charmant

Elke Heidenreich zeigt sich witzig und charmant

Die Schriftstellerin las aus ihrem Buch „Alles kein Zufall“.

Erkrath. Mit einem solchen Besucherandrang hatten die Verantwortlichen im Seniorenzentrum „Rosenhof“ nicht gerechnet: Weil der Besucherandrang so groß war, beschlossen sie, die Türen des großen Salons zu schließen, als 180 Besucher gezählt waren. Grund des Ansturms war Elke Heidenreich. Die Kölner Buchautorin, Lese-Fachfrau und ehemalige TV-Moderatorin hatte zu einer Lesung eingeladen.

Aus ihrem Buch „Alles kein Zufall“ las die Schriftstellerin Kurzgeschichten von A bis Z. So jedenfalls hatte sie ihre kleinen Geschichten des Alltags geordnet, damit bei den Kurzgeschichten nur ja keine zu kurz kommt. Unterhaltsames und Nachdenkliches, Erlebtes und Erdachtes — die Geschichten waren allesamt das Zuhören wert. Nicht zuletzt, weil Elke Heidenreich wunderbar vorzulesen weiß. Sie lachte, sie war charmant, sie war witzig.

Vom Fernsehen in Deutschland habe sie sich verabschiedet, verriet sie. Aber dieses Medium scheint ihr auch nicht mehr wichtig zu sein. „Ich fühle mich heute besser als in jungen Jahren“, bekannte Heidenreich. Und man glaubt ihr das.

Eine besondere Begleitung erfuhr Elke Heidenreich an diesem Dienstagnachmittag in Hochdahl, und zwar musikalisch. Ihre unterhaltsamen und auch witzigen Vorträge wurden musikalisch quasi ausgemalt von Komponist, Pianist und Arrangeur Marc-Aurel Floros spielte das „Treulich geführt“ (Lohengrin/Wagner), um die Geschichte über die diversen Jugendlieben von Elke Heidenreich, Titel „Brüder 1“, zu untermalen.

Elfie Dantinger, eine Erkratherin, war ebenfalls nach Hochdahl gekommen. Viel hat sie schon von Elke Heidenreich gelesen. Der unterhaltsame Nachmittag im Hochdahler Rosenhof bestätigte sie in ihrer positiven Einschätzung dieser Autorin, die „so viel bewundernswerten Humor hat“. Foto: Veranstalter

Mehr von Westdeutsche Zeitung