Lauter Knall in der Nacht Geldautomat in Erkrath gesprengt – Gebäude stark beschädigt

Erkrath · Eine Geldautomatensprengung in Erkrath hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Anwohner wurden durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Die Polizei sucht Zeugen.

 Bei der Deutschen Bank in Erkrath ist ein Geldautomat gesprengt worden.

Bei der Deutschen Bank in Erkrath ist ein Geldautomat gesprengt worden.

Foto: Polizei Mettmann

In Erkrath ist in der Nacht zu Donnerstag ein Geldautomat der Deutschen Bank gesprengt worden. Nach Angaben der Polizei wurden gegen 3.40 Uhr „Anwohner des Innenstadtbereiches wegen eines lauten Knalls aus ihrem Schlaf gerissen“. Zeugen beobachteten demnach mindestens zwei Männer, die aus der stark beschädigten Bankfiliale flohen und sich mit einem schwarzen Audi Typ RS4 vom Tatort an der Bahnstraße in der Fußgängerzone.

Die Polizei konnte das Fahrzeug noch sichten, unter anderem bei einem Parkplatz an der Bergischen Landstraße, doch die Insassen flüchteten schließlich „mit hoher Geschwindigkeit“ über die A3 Richtung Arnheim.

Die Räumlichkeiten der Bank wurden nach den Angaben der Polizei so stark beschädigt, dass sie durch einen Statiker geprüft werden mussten. Ob Festsprengstoff oder Gas genutzt wurde, war zunächst unklar.

„Der der Filiale vorgelagerte Raum mit den Geldautomaten sowie der Eingangsbereich zur Bank seien „vollständig zerstört“ worden. Die massive Steingebäudefassade sei teilweise bis hin zur Seite an der Bahnsteighalle „stark beschädigt und stürzte in Teilen herab“, teilte die Feuerwehr mit.

Ein angeforderter Statiker des THW habe die Gebäudeschäden begutachtet. Die Feuerwehr habe die Stromabschaltung sowie die Abschaltung der Heizung, da Wasser aus den zerstörten Heizkörpern austrat, veranlasst. Das Gebäude könne aufgrund der Schäden an den Eingangsbereichen nur über die Zugänge der Tiefgarage betreten werden.

Wer kann Angaben zu den Tätern oder dem Fluchtwagen tätigen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Erkrath jederzeit unter der Rufnummer 02104 / 9480 6450 entgegen. Augenzeugenvideos zur Tat können jederzeit über das Hinweisportal der Polizei NRW hochgeladen werden (siehe: https://nrw.hinweisportal.de/).

(wz)
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