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CDU Erkrath hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 gekürt

Erkrath : CDU will mehr Investitionen in Kitas, Schulen und Wohnraum

Die Partei hat ihr Kandidatenteam für die Kommunalwahl im September aufgestellt. Bürgermeister Christoph Schultz tritt erneut an.

Mit einem engagierten und vielversprechenden Team geht die CDU laut ihrem Vorsitzenden Christian Untrieser in die diesjährige Kommunalwahl. „Wir haben uns für eine sehr gute Mischung entschieden, die Erkrath nach vorne bringen kann“, unterstreicht Untrieser, und ergänzt: „Unsere Kandidatinnen und Kandidaten kommen aus allen Ortsteilen. Unter den 20 Wahlkreiskandidaten sind sehr erfahrene Kollegen, die schon seit vielen Jahren im Rat aktiv sind. Sie kennen diese Arbeit und Erkrath auf dem Effeff. Aber auch einige junge Bewerber, darunter zwei Schüler, sind dabei, die den notwendigen neuen Schwung bringen. Alle Altersgruppen sind gut vertreten.“ Ziel der CDU ist, ihrem Bürgermeister Christoph Schultz viel Rückenwind zu geben. Gemeinsam wolle man in Schulen und Kitas investieren, neuen Wohnraum schaffen, die Finanzen in Ordnung bringen und sich für Sicherheit und Sauberkeit engagieren. Einzelheiten würden nach der Veranschiedung des Wahlprogramm im April vorgestellt. „Wir machen mit unserem Bürgermeister, unserem Landrat und unserem Kandidatenteam den Bürgerinnen und Bürgern ein sehr gutes Angebot bei der Kommunalwahl“, ist Christian Untrieser überzeugt.

Bereits Anfang Oktober 2019 hatte die Mitgliederversammlung den amtierenden Bürgermeister Christoph Schultz erneut als Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020 aufgestellt. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Der 38-Jährige Verwaltungsjurist, der das Erkrather Rathaus seit 2015 leitet, bekam 98 Prozent der Stimmen.

Christoph Schultz hat die Erkrather Stadtverwaltung kräftig umgekrempelt und drückt bei vielen Projekten aufs Tempo, hat dabei aber wie andere Bürgermeister auch mit Personalproblemen zu kämpfen. Zwischendurch gab es heftige Kritik, als er das Bürgerbegehren gegen eine (auch von seiner Partei befürwortete) weitere Gewerbe-Bebauung der Neanderhöhe zunächst nur überschlägig prüfen ließ und für zulässig erklärte, später aber zurückrudern musste: Eine gründliche juristische Prüfung hatte ein gegenteiliges Ergebnis erbracht. hup