Bei der Entsorgung der gelben Tonnen hakt es

Bei der Entsorgung der gelben Tonnen hakt es

Entsorger lässt Müllbehälter in Erkrath, Hilden, Langenfeld und Monheim stehen.

Kreis Mettmann. Berge von gelben Säcken stehen an der Straße, gelbe Tonnen warten seit Wochen darauf, abgeholt zu werden: Bei der Entsorgung des Mülls mit dem grünen Punkt hakt es in den Städten Hilden, Erkrath, Langenfeld und Monheim.

Die Stadt Monheim verkündete am Dienstag in einer Mitteilung, dass das zuständige Entsorgungsunternehmen Awista bereits mehrere Abholtermine habe ausfallen lassen und erst im Januar wieder seine Arbeit aufzunehmen gedenke. Das Winterwetter ließe vorher keine Abfuhr der Säcke und Tonnen zu.

Doch in Hilden, Erkrath, Langenfeld und Monheim ist nicht Awista für die Abfuhr der gelben Säcke und Tonnen zuständig, sondern das von der Awista beauftragte Subunternehmen Data-Secret GmbH. Deren Geschäftsführer Jürgen Angerhausen bestätigte am Dienstag auf Nachfrage, dass Schnee und Eis den Fahrern zu schaffen machen.

„Die Straßen waren nicht immer gestreut. Wir hatten keine Chance, den Müll abzuholen“, sagt er. Zurzeit entspanne sich aber die Lage und die Müllfahrzeuge seien alle im Einsatz, um den Recycling-Müll abzuholen. „Es ist ein Gerücht, dass wir erst wieder im Januar unterwegs sind,“ sagt Angerhausen.

Abgefahren würden jetzt die Bezirke in den Städten gemäß Terminkalender. „Bürger sollen die Säcke und Tonnen an der Straße stehen lassen. Natürlich nehmen wir auch zusätzlichen Müll mit, der sich angesammelt hat.“ bedi

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