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Zwei weitere Corona-Todesfälle in Krefelder Krankenhäusern

Inzidenzwert steigt weiter langsam an : Zwei weitere Corona-Todesfälle in Krefelder Krankenhäusern

Zwei Krefelder sind im Krankenhaus an oder mit Corona verstorben. In Kitas und Schulen gibt es weitere Infizierte.

Zwei Krefelder im Alter von jeweils Mitte 80 sind im Krankenhaus an oder mit Corona verstorben. Das hat die Stadt am Donnerstag mitgeteilt. Es handelt sich nicht um Heimbewohner. Über Vorerkrankungen ist nichts bekannt.

Analog zum Bundestrend geht auch in Krefeld die Kurve der Corona-Neuinfektionen leicht nach oben. In den vergangenen 24 Stunden haben sich weitere 36 Menschen mit dem Virus angesteckt. Somit sind 259 Personen akut erkrankt (Vortag: 234), 7.103 gelten als genesen. Seit Beginn der Pandemie wurden in Krefeld 7.498 Menschen positiv auf Covid-19 getestet.

Die Sieben-Tages-Inzidenz, die vom Robert-Koch-Institut zentral berechnet wird, steigt für Krefeld auf nunmehr 72,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (Mittwoch: 69,5). Relativ stabil bleibt die Lage in den Kliniken: Dort werden aktuell 18 Krefelder mit Corona-Symptomen behandelt, sieben von ihnen auf der Intensivstation. Vier Patienten müssen künstlich beatmet werden. Die Zahl der Erstabstriche steigt auf 43.050, 117 dieser Proben sind derzeit noch offen. 24.772-mal war eine häusliche Quarantäne fällig.

Corona an Krefelder Kitas und Schulen

An Krefelder Kindertageseinrichtungen (Kitas) und Schulen hat es weitere Corona-Fälle gegeben. An der Paul-Gerhardt-Schule müssen daraufhin zwei Kontaktpersonen in Quarantäne, an der Erich-Kästner-Schule sind sechs Schüler betroffen. In der Schule an Haus Rath müssen nach einem Corona-Fall zwölf weitere Personen in Quarantäne. Außerdem sind einzelne Gruppen in den Kitas Hohenzollernstraße und Lutherische-Kirch-Straße betroffen. Insgesamt 33 Kontaktpersonen müssen sich hier in häusliche Absonderung begeben.

KOD verhängt Bußgelder vor Café und in Kiosk

Der Kommunale Ordnungsdienst hat wieder die Einhaltung der Corona-Schutzverordnung in Krefeld kontrolliert. Die Mitarbeiter verhängten an der Haltestelle Hansa-Zentrum ein Bußgeld, weil ein Fahrgast nicht die vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung trug. Vor einem Café in der Innenstadt trafen die Ordnungskräfte drei Personen an, die dort erworbene Getränke konsumierten.

Da der Verzehr im Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle verboten ist, wird auch hier ein Bußgeld fällig. Ein entsprechendes Verfahren wartet auch auf den Betreiber eines Kiosks im Südbezirk sowie einen seiner Kunden: Sie hatten in den Räumlichkeiten keine Mund-Nase-Bedeckung getragen.

(red)