Zukunft des Stadtwaldhauses in Krefeld: OB Meyer schreibt offenen Brief

Sanierungsarbeiten : Zukunft des Stadtwaldhauses: Oberbürgermeister schreibt offenen Brief an alle Krefelder

Das Stadtwaldhaus in Krefeld soll saniert werden. In einem offenen Brief spricht sich OB Frank Meyer für eine Sanierung während des laufenden Betriebs aus. Ob das möglich ist, bleibt jedoch offen.

Die Sorge zahlreicher Krefelder ist groß, dass eine lange Schließung für die Sanierung des Stadtwaldhauses letztendlich das Aus für die beliebte Gastronomie und den dazugehörigen Biergarten bedeuten könnte. Der Krefelder Oberbürgermeister, Frank Meyer, hat sich am Freitag mit einem offenen Brief an alle Krefelderinnen und Krefelder gewendet.

Meyer für Öffnung während der Sanierung

„Wie die meisten von Ihnen wünsche ich mir, dass unser Stadtwaldhaus während der Sanierung geöffnet bleibt – und dafür werde ich mich auch einsetzen“, heißt es in dem offenen Brief. Aktuell liege jedoch nur ein Konzept aus dem Jahr 2017 vor. Dieses könne nicht garantieren, dass das Stadtwaldhaus während der Sanierung geöffnet bleiben kann.

Noch sind nicht alle Fragen abschließend geklärt

Um auf alle Fragen rund um die Sanierung Antwort geben zu können, müsse man abwarten, bis ein Generalplaner bestimmt wurde und dieser das gesamte Objekt untersucht hat. Ein Generalplaner werde gerade „wie vorgeschrieben in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren bestimmt“, schreibt Meyer.

Die abschließende Entscheidung darüber, wie die Sanierung abläuft, müsse dann der Rat der Stadt Krefeld treffen. Aktuell sei geplant, dass die Arbeiten im November 2020 beginnen.

OB sieht Sanierung als letzte Möglichkeit zum Erhalt

Meyer resümiert, dass sich das Stadtwaldhaus aktuell in einem sehr schlechten Zustand befinde. Ohne bauliche Maßnahmen drohe früher oder später eine Betriebsschließung. Deshalb habe er gemeinsam mit dem Rat der Stadt entschieden, eine umfangreiche Sanierung des Gebäudes vorzunehmen.

Meyer bekennt sich zum Stadtwaldhaus

Er versichert, dass die Stadt „jetzt und in Zukunft vollständiger Eigentümer des Gebäudes“ bleibt und betont, wie wichtig die Sanierung sei, um „das Krefelder Erbe für die Zukunft zu bewahren“.

(red)
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