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Wunschzettel und Gabenzaun: So helfen Krefelder einander

Positive Aktionen : Wunschzettel und Gabenzaun: So helfen Krefelder einander

Die Jusos errichten einen Gabenzaun für Bedürftige am Südwall. Kinder schreiben ihre Wünsche auf und hängen Sie in die Bäume.

An der Waldhofstraße stehen die Kirschbäume in voller Blüte. An den Zweigen wiegen sich bunte Zettel im leichten Wind. „#stayathome“, „Bleibt gesund!“, „Wieder mit Freunden spielen“ haben die Kinder auf das Papier geschrieben, um damit ihre Wünsche, Hoffnungen und Gedanken mitzuteilen.

Eine tolle Idee. Findet auch die Polizei Krefeld. Die Beamten machten von dieser positiven Aktion Fotos für ihre Facebook-Seite. „Heute haben wir den Frühling für Sie eingefangen. Mehr Worte braucht`s nicht“, heißt es dort. Auf den Bildern sind auch zwei Beamtinnen zu sehen mit Botschaften für die Krefelderinnen und Krefelder: „Wir sagen Danke.“.

Die Jusos engagieren sich ebenfalls weiter für mehr Zusammenhalt und Miteinander. Am Südwall wurde nun ein Gabenzaun für Bedürftige errichtet. Drei Zäune sind zu einem Dreieck verbunden. Die Stelle ist gut gekennzeichnet.

Wer helfen möchte, hängt einfach einen Beutel mit Decken, Wasser, Obst, Brot auf - keine leicht verderblichen Lebensmittel. Nicht vergessen, die Tüten zu beschriften, damit der Inhalt sofort erkennbar ist. „Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass die Bedürftigen in unserer Stadt versorgt sind“, sagt Juso-Vize Jana Patzke.

Am Zaun wurde ebenfalls noch ein Schild der Aktion „Krefeld solidarisch - Jugend hilft“ angebracht. Hier können sich Menschen unter der Rufnummer 0157/ 30 67 81 25 melden, die selbst keine Erledigungen wie Einkäufe machen können.

(jam)