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Weng Fine Art: Gewinnsprung mit moderner Kunst

Weng Fine Art: Gewinnsprung mit moderner Kunst

Überschuss klettert um 135 Prozent.

Krefeld. Die Erfolgsgeschichte der Krefelder Kunsthandelsfirma Weng Fine Art AG (WFA) setzt sich fort: Wie das Unternehmen mitteilte, kletterte der Umsatz im Geschäftsjahr 2012/13 (Ende Januar) nach vorläufigen Zahlen um 19 Prozent auf 7,75 Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern legte erheblich stärker zu: Er sprang um 112 Prozent auf 2,38 Millionen Euro. Der Überschuss wuchs, verstärkt durch positive Steuereffekte, noch stärker: plus 135 Prozent auf 1,82 Millionen Euro. 2012/13 ist damit das erfolgreichste Jahr der Firmenhistorie. Die in Frankfurt notierten Aktien legten um etwa drei Prozent auf 16,80 Euro zu.

Firmenchef Rüdiger K. Weng, der 72,7 Prozent der WFA-Aktien hält, zeigt sich angesichts der Zahlen überaus zufrieden: „Dass uns trotz des schwierigen Marktumfeldes, in dem die meisten Wettbewerber und Partner mit Gewinnrückgängen oder gar Verlusten kämpfen, so signifikante Ergebniszuwächse gelungen sind, ist ein starkes Signal mit Blick auf unsere Wachstumsstrategie.“

Zusammen mit der im Juni 2012 durchgeführten Kapitalerhöhung hat der Rekordgewinn für eine weitere Verbesserung der Bilanzqualität gesorgt. So verfügt die WFA nun über eine Eigenkapitalquote von 54 Prozent. Als Einkaufsvolumen stehen 20 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Firma mit Sitz an der Kimplerstraße konzentriert sich auf den Handel mit den Werken international bekannter Künstler des 20. Jahrhunderts und beliefert im Stammgeschäft nur gewerbliche Kunden, darunter auch die führenden Auktionshäuser Christie’s und Sothebey’s. re