Neue Volksbank macht dem Chef Freude

Neue Volksbank macht dem Chef Freude

Das Gebäude an der Dionysiuskirche eignet sich auch als Konzertsaal.

Krefeld. Das neue Gebäude der Volksbank eignet sich auch als Konzertsaal. Das hat der Auftritt verschiedener Ensembles der Musikschule zur offiziellen Eröffnung eindrucksvoll bewiesen.

Die Kunden hatten schon seit Montag die Gelegenheit, die Mitarbeiter am neuen Arbeitsplatz neben der Dionysiuskirche zu besuchen. Am Freitag abend hatte Volksbank-Chef Klaus Geurden dann zur offiziellen Eröffnung des Gebäudes von Architekt Eckhard Gerber eingeladen.

Während die Fassade zur St.- Anton-Straße ein wenig an das Ostwall-Carrée erinnert, denkt man beim weit ausladenden Vordach des Haupteingangs am Dionysiusplatz und bei den orangefarbenen Teppichen in der hohen Kundenhalle eher an die Mediothek. Doch Orange gehört wie Blau halt zu den Farben der Bank, wie die entsprechend farbigen Aperetifs, die gereicht wurden, unterstrichen. Dem Chef jedenfalls gefällt es: „Hier können wir effizient, kostengünstig und gerne unsere Arbeit machen“, sagte Geurden.

In den Reden und Dankesworten hingegen dominierten Worte wie „prächtig“, oder „beeindruckend“. Doch Aufsichtsratsvorsitzender Michael Gehlen und Ralf Barkey, Vorstandsvorsitzender des Rheinisch-westfälischen Genossenschaftsverbandes, betonten, dass der repräsentative Bau zum Charakter und Selbstverständnis der Bank passe, da er gleichzeitig Modernität aber auch Transparenz und Effizienz verkörpere.

Die Transparenz stellte auch Architekt Gerber, der Geurden später symbolisch einen großen Schlüssel und eine Architekten-Plakette überreichte, heraus. Dadurch sei die Kirche in der Bank präsent und mahne immer, dass es noch Wichtigeres gebe als Geld.

Bürgermeister Frank Meyer, begrüßte — aus Rathaussicht — die neuen Nachbarn und lobte den Beitrag der Bank zum Erscheinungsbild der Innenstadt. Der Dionysisusplatz gewinne dadurch einen neuen Charakter.

Leider ist es — trotz intensiven Bemühens — nicht gelungen, einen Pächter für ein Café oder eine Gastronomie im Erdgeschoss zu finden. Dann wäre der Platz noch belebter geworden.

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