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Immobilien: Stadt will Investoren locken

Immobilien: Stadt will Investoren locken

Bei einem Aktionstag in Fichtenhain wird ein Büromarktbericht vorgestellt.

Krefeld. Die IHK Mittlerer Niederrhein und die Wirtschaftsförderung Krefeld wollen die Potenziale des Industrie- und Hallenimmobilienmarktes in Krefeld bei einem gemeinsamen Investorenforum mit dem Titel „Immobilienstandort Krefeld — lokal und regional investieren“ vorstellen.

Krefeld verfügt über einen Bestand von 1300 Industrie- und Hallenimmobilien. „Gewerbliche Immobilien mit Investitionsvolumen im zweistelligen Millionenbereich stehen im Mittelpunkt vieler nationaler und internationaler Messen“, erklärt IHK-Geschäftsführer Andree Haack. Allerdings seien vor allem auch kleinere Projekte ein wichtiger Bestandteil des Immobilienmarktes. „Dieses oftmals unterschätzte Marktsegment wollen wir mit der Veranstaltung stärker ins Bewusstsein potenzieller Investoren rufen.“

Belastbare Marktkennzahlen für eine Investitionsentscheidung in Krefeld liefert der aktuelle Marktbericht „Gewerbeimmobilien am Standort Niederrhein“ und der darauf aufbauende und von der WFG Krefeld in Auftrag gegebene „Büromarktbericht Krefeld 2012“. Anders als bisherige Erhebungen dokumentieren diese Berichte exakte Daten des kompletten Gewerbeimmobilien-Bestands. Norbert Bienen, Vorsitzender des IHK-Ausschusses Immobilienwirtschaft: „Diese Standortinformationen bieten eine längst überfällige Markttransparenz und geben Investoren größere Planungssicherheit.“

„Bislang sind wir von einem zu geringen Bestand an Büroflächen und einer zu hohen Leerstandsquote im Büromarktsegment ausgegangen“, erklärt Wirtschaftsförderer Eckart Preen. Er sieht Entwicklungspotenziale auch bei der Kombination von Büro- und Hallenflächen.

Neben der Vorstellung der Büromarktstudie werden den Teilnehmern Investitionsprojekte, die in Krefeld in den letzten Jahren realisiert wurden, präsentiert. Nachdem Oberbürgermeister Gregor Kathstede und IHK-Vizepräsident Erich W. Bröker zum Auftakt über „Krefeld als starken Partner für Investoren“ und „Der Niederrhein als unterschätzter Immobilienstandort“ gesprochen haben, stellt Planungsdezernent Martin Linne die Standortqualitäten und Perspektiven Krefelds dar. Anschließen werden sich Vorträge. Mit einer Diskussionsrunde schließt die Veranstaltung ab.