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Halbjahresbilanz: Targobank zählt 17900 Kunden

Halbjahresbilanz: Targobank zählt 17900 Kunden

Geldinstitut verzeichnet in Krefeld aufgrund positiven Konsumklimas eine hohe Nachfrage im Kreditgeschäft.

Krefeld. Die Targobank Krefeld mit ihren beiden Filialen an der Hochstraße 4 und Königstraße 111 ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2013 gestartet. In den ersten sechs Monaten konnte die Privatkundenbank sowohl bei der Kreditherauslage als auch im Anlagegeschäft kräftige Zuwächse verzeichnen.

So stieg das Volumen der herausgelegten Konsumentenkredite in den beiden Krefelder Filialen um rund drei Prozent auf 55,6 Millionen Euro. „Im ersten Halbjahr war das Konsumklima stabil — das spiegelte sich auch in einer konstant hohen Nachfrage im Kreditgeschäft wider“, sagt Lars Scholz, Vertriebsdirektor für Krefeld.

Nicht nur im Aktivgeschäft konnte das Geldinstitut neue Kunden gewinnen. Die Kundenzahl wuchs in den ersten sechs Monaten des Jahres um zwei Prozent auf rund 17 900. Die Zahl der Girokonten konnte die Targobank um ein Prozent auf knapp 7000 steigern.

Die Zahl der ausgegebenen Kreditkarten stieg im selben Zeitraum auf gut 2900 — das entspricht einem Plus von drei Prozent.

Im Passivgeschäft erfreuten sich in der ersten Jahreshälfte kurzfristige Anlagen wachsender Beliebtheit — trotz der immer noch anhaltenden Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank: Das Volumen bei Tagesgeld stieg in Krefeld um sechs Prozent auf 22,2 Millionen Euro.

Das Volumen bei Festgeld lag bei 14 Millionen Euro. „Wer dauerhaft in solch niedrig verzinste Anlagen investiert, hat es derzeit schwer, überhaupt eine Rendite zu erwirtschaften“, so Lars Scholz. „Langfristig droht das Gesparte durch Inflation und Abgeltungsteuer wieder an Wert zu verlieren.“

Bei den Investmentprodukten wurden von den Anlegern insbesondere Vermögensmanagementfonds nachgefragt. „Der Absatz bei diesen aktiv gemanagten Misch- und Dachfonds, mit denen unsere Kunden antizyklisch in eine Vielzahl von Anlageklassen investieren können, ist um 14 Prozent auf 6,7 Millionen Euro gestiegen“, sagt Lars Scholz.